Wissenschaftskommunikationsplattform für Jugendliche
 
FIT Info Tage 2022

Du planst deine Zukunft und überlegst, ob ein Studium das richtige für dich ist? Du möchtest Infos zum großen MINT-Studienangebot der Unis und FHs?

FIT Infotage 28. und 29. Juni 2021 digital
  • Du fragst dich, was dich bei einem MINT-Studium erwartet?
  • Bei den zweitägigen FIT-Infotagen triffst du die Vertreter*innen der Unis und FHs und kannst ganz einfach deine Fragen stellen!

Bei diesen zweitägigen FIT-Infotagen, die coronabedingt im Juni 21 online stattfinden, wird fti..remixed auch im Rahmen von zwei Workshops euch jeweils zwei Forscherinnen vorstellen.

Montag, 28. Juni 2021, von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr

Montag, 28. Juni 2021, von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr

mit folgenden Forscherinnen:

Sandra Häuplik-Meusburger, Technische Universität Wien, Forschungsbereich hochbau – konstruktion und entwerfen

Als Dozentin forscht und unterrichtet sie an der TU Wien; sie leitet den Lehrgang Weltraum für die Science Academy NÖ. Des Weiteren entwickelt sie individuelle Raum- und Architekturlösungen. Zudem entwickelt sie mit ihrem Team im Büro space-craft Architektur individuelle Raum- und Architekturlösungen. Ihr neuestes Buch ‚Designing for [Space] Habitability – New solutions for Isolated and Confined Environments’ wird im Herbst dieses Jahres im Springer Verlag erscheinen.

Häuplik-Meusburger teilt ihr Wissen gerne, denn Wissen vermehrt sich, wenn man es teilt. Dies zu tun, ist auch einer ihrer Tipps an Kinder und Jugendliche, die in ihre Fußstapfen treten wollen oder allgemein an einer Karriere im Weltraumsektor interessiert sind.

Anja Klauzer SBA research,

Anjas Forschungsinteressen umfassen geografische Informationen sowie Geodatenwissenschaften in der Raumplanung, einschließlich Techniken und Tools zur Verarbeitung, Analyse und Visualisierung von Geodaten. Daher interessiert sie sich für die Vorteile der Integration von GIS-Tools in die Cybersicherheit. Anja Klauzer hat einen Bachelor-Abschluss in Geographie der Universität Wien und arbeitet derzeit an ihrem Master-Abschluss in Kartographie und Geographischer Information.

Juni 8th, 2021

Posted In: Rückblick

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Logo Kongress IMAGINE-IKT 21

am 17. Juni 2021 findet unsere nächste digitale Veranstaltung von 09:45 Uhr bis 11`:15 Uhr statt. Wieder mit spannenden Forscherinnen aus dem Bereich der Informationstechnologien.

Logo IMAGINE - IKT 21
Logo der Veranstaltung IMAGINE->IKT in Farbe grün-weiß, Rechte: BMK

Unter dem Motto „Be the Change“ stellt die Konferenz IMAGINE-IKT 21 Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt digitaler Technologien. Sie befasst sich mit der Gestaltung der Zukunft in Themenbereichen wie Energie-Effizienz, Daten, Künstliche Intelligenz (KI), Ubiquity, Health, Ambient Assistant Living, ICT in Organismen, Interconnectivity, New Business Models, Education, Distancing & Robotics, Smart Cities& Regions und andere Themen.

fti…remixed des BMK veranstaltet bei diesem Kongress eine digitale Online-Veranstaltung über die Videoplattform Zoom. Diese Veranstaltung wird gemeinsam mit der Rahmen der Plattform ECSEL – Hochtechnologie Made in Austria (Electronic Components and Systems for European Leadership – Austria

Wir laden interessierte Schulklassen sowie Jugendliche recht herzlich zu dieser Veranstaltung an.

Informationen über diesen Event

Wann:

Donnerstag, 17. Juni 2021 von 09:45 Uhr bis ca. 11:15 Uhr (bei technischen Problemen bis ca. 11:30 Uhr)

Wo:

digital über Zoom

Folgende Forscherinnen stehen kannst du bei diesem Science Flash kennen lernen:

Portraitfoto Lisa-Mitterhuber

Lisa Mitterhuber-Gressl arbeitet am Material Center Leoben. Sie beschäftigt sich mit der thermischen Analyse von mikroelektronischen Bauteilen und deren Materialien.

Portraitfoto Sandra Fuchs
Portraitfoto Sandra Fuchs

Sandra Fuchs arbeitet als Produktmanagerin bei NXP Semiconductors Austria GmbH im Bereich Smart Mobility und Retails. Ihr Fokus liegt im Bereich der Halbleiterindustrie, sicherer Nahfeldkommunikation (NFC) sowie Cloud Services

Portraitfoto Bezhenova
Portraitfoto Bezhenova

Varvara Bezhenova arbeitet bei AT & S AG als Strategieexpertin. Sie arbeitet im Bereich des analogen Chipdesigns, Mikroelektronik, Electronical Engineering sowie Printed Circuit Board Manufacturing.

Wie läuft der Science Flash ab?

Der gesamte Science Flash dauert 1,5 Stunden. Er besteht aus drei ca. 20minütigen live Sequenzen (“flashes”). Bei jedem Flash kannst du jeweils junge Forscherinnen kennenlernen. Die Sequenzen finden knapp aufeinander folgend statt.

Durch aktivierende Umfragen trittst du in Interaktionen mit den Expertinnen. Du lernst sie dabei und ihre Arbeit von einer persönlichen Seite kennen. In kurzen Dialogen erfährst du dann mehr über ihren Berufs- und Bildungswege, ihren interessanten Arbeitsalltag, ihre Forschungsthemen und Arbeitsfelder.

Ablauf des Science Flash:

  • 09:45 Uhr Begrüßung
  • 10:00 Uhr Flash 1: Lisa Mitterhuber-Gressl
  • 10:20 Uhr Flash 2: Sandra Fuchs
  • 10:40 Uhr Flash 3: Varvara Bezhenova
  • 11:00 Uhr Abschlussrunde mit Quiz und Gewinnspiel

Sciene Flash Quiz und Gewinnspiel:

Am Ende gibt es eine kleine Herausforderung mit Gewinnchancen. Da kannst du dann dein Wissen beim ScienceFlash Quiz beweisen. Und coole Preise gibt es ebenfalls zu gewinnen. Cool heißt dabei nämlich klimaschonend.

Preise beim Gewinnspiel:

5 Preise haben wir für dich ausgesucht. Sie helfen dir klimafreundlicher zu leben:

  • Sunny Bag (ein trendiger Rucksack mit integriertem Solar-Charger für dein Smarthone) – 1 Preis
  • Soulbottle (eine schicke Glasflasche, mit der du immer dein eigenes Getränk dabei hben kannst, ohne Plastikmüll zu produzieren) – 2. Preis
  • Gartenset: für alle, die einen grünen Daumen haben oder noch bekommen wollen: mit diesen kleinen Werkzeugen kannst du dir einen kleinen Kräutergarten am Zimmerfenster, Balkon oder im Garten anlegen – 3. bis 5. Preis

Wie kann ich mitmachen?

Melde dich kostenlos unter folgenden Link an: http://bit.ly/fti-flash.

Du bekommst dann eine E-mail mit dem Link zur Veranstaltung

Installiere Zoom: Um dabei sein zu können, brauchst du ein internetfähiges Gerät. Daher brauchst du einen Computer, Laptop, Tablet oder Smartphone. Lade dir die Zoom App Client dafür herunter. Denn dann macht die Teilnahme am meisten Spaß. Für das Quiz brauchst du dann zwei Geräte: Am besten Laptop und Handy.

Trag dir den Termin in den Kalender ein (aber keine Sorge, wir schicken dir einen Tag vorher nochmal eine Erinnerung).

Klick am 17. Juni einfach auf den zugeschickten Link, um teilzunehmen.

Juni 4th, 2021

Posted In: Auf Startseite sichtbar, Frauen in der Forschung, IKT, IMAGINE, Industrie 4.0

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Artificial Intelligence

Ein Schwerpunktthema im Mai ist das Thema „Fake News – Wie können wir Fake News besser erkennen. Doch wie kann uns die Forschung dabei helfen? Wir stellen einige spannende Forschungsprojekte zu diesem Thema vor.

Logo des Projektes defalsif-AI, Copyright AIT – Austrian Institute of Technology

Wir stellen diesmal Martin Boyer vom AIT – Austrian Institute of Technology vor. Er ist Experte für Softwarearchitektur im Bereich Videoanalyse und leitet das Projekt „defalsif-AI“.

Wie wird man Experte für Softwarearchitektur?

In meiner bisherigen beruflichen Laufbahn habe ich schon sehr unterschiedliche Jobs im Bereich der Software-Entwicklung in unterschiedlich großen Unternehmen ausgeübt. Dadurch habe ich Einblick in verschiedene Entwicklungsprozesse, komplexe Aufgabenstellungen, Systeme, Software-Projekte aber auch Qualitätsmanagement-Maßnahmen und Anforderungserhebung erhalten.

Als Experte für Softwarearchitektur bin ich „Mittler zwischen zwei Welten“. Die eine Welt ist die der AnwenderInnen bzw. AuftraggeberIinnen. Die andere Welt ist die der EntwicklerIinnen.

Beide Welten haben bestimmte Anforderungen und Bedürfnisse, denen es gerecht zu werden gilt. Man muss mit „beiden Welten“ reden können, um diese zu verbinden. Als Expertin oder Experte für Softwarearchitektur ist es wichtig, all diese Anforderungen und Bedürfnisse zu verstehen und über viel Erfahrung in der Software-Entwicklung und hinsichtlich aktuell verfügbarer Technologien zu verfügen.

Portraitfoto Martin Boyer, Digital Safety & Security AIT -Austrian Institute of Technology
Martin Boyer, Digital Safety & Security Department, Copyright AIT – Austrian Institute of Technology

Was haben Sie studiert?

Ich habe Elektronik an der Fachhochschule Technikum Wien studiert. Davor habe ich an der HTL Hollabrunn in der Abteilung für „Steuerungs- und Regelungstechnik“ maturiert.

Worum geht es bei dem Projekt defalsif-AI?

Ziel des Projekts ist es, ein Werkzeug für die Analyse von Texten, Bildern, Videos oder Audioaufzeichnungen im Internet zu erarbeiten. Dieses soll eine Empfehlung abgeben, ob man einem bestimmten Inhalt vertrauen kann – oder nicht.

Wir wollen dafür eine Vielzahl an unterschiedlichen Analyseverfahren und medienforensische Werkzeuge in einem gemeinsamen System zusammen führen.

Jedes einzelne dieser Analyseverfahren liefert für sich nachvollziehbare Ergebnisse, die in einer einheitlichen und verständlichen Benutzeroberfläche dargestellt werden.

Darüber hinaus wird diese Software aus rechts- und sozialwissenschaftlicher Perspektive beurteilt.

Das Forschungsprojekt „defalsif-AI“ (Detektion von Falschinformation mittels Artificial Intelligence) wird im Rahmen des österreichischen Sicherheitsforschungs-Förderprogrammes KIRAS gefördert.

Insgesamt 9 Projektpartner aus unterschiedlichen Bereichen sind an der gemeinsamen Umsetzung dieses Projekts beteiligt.

Das Projekt hat im Oktober 2020 begonnen und läuft noch bis September 2022.

Wie funktioniert ein medienforensisches Werkzeug - Fotorechte: AIT - Austrian Institute of Technology
Wie funktionieren ein medienforensische Werkzeug – Fotorechte: AIT – Austrian Institute of Technology

Was genau sind medienforensische Werkzeuge?

Medienforensische Werkzeuge sind Softwareprogramme, die Manipulationen an Bildern, Videos, Audios oder Text erkennen können.

Ein Beispiel aus dem Bereich Bild/Video ist die automatische Erkennung, dass dieses Bild (LINK) manipuliert wurde. Oder dass dieses Video (LINK) künstlich erzeugt wurde.

Wie kann uns Künstliche Intelligenz (KI) bei der Überprüfung von Fake News unterstützen? Was kann man derzeit schon technisch umsetzen? Was wird die Forschung in der Zukunft in diesem Bereich leisten können?

KI ist der Versuch, menschliches Lernen und Denken auf den Computer zu übertragen. KIs können – in einem bestimmten Rahmen –selbstständig Probleme lösen.

Schon jetzt gibt es viele Methoden und Analyseverfahren, die es – auch unter Anwendung von Künstlicher Intelligenz – erlauben, bewusst und absichtsvoll in die Welt gesetzte Falschmeldungen zu erkennen.

Beispiele für solche Analyseverfahren sind Algorithmen, die Manipulationen in Bildern und Videos erkennen können – oder Algorithmen, welche in der Lage sind, künstlich erzeugte Texte zu identifizieren oder die geschürte Emotion zu bestimmen.

Einen „allumfassenden“ Fake News-Detektor gibt es nicht. Allerdings liegt sehr hohes Potenzial in der Kombination unterschiedlicher Verfahren, die an unterschiedlichen Modalitäten – Text, Bild, Video, Audio – arbeiten. Solche Systeme werden auch zukünftig von den wissenschaftlichen Fortschritten in den einzelnen Disziplinen, wie etwa der Bildverarbeitung oder dem Natural Language Processing, profitieren.

Artificial Intelligence,
Artificial Intelligence Fotocredit: Science Center Netzwerk

Wie schaut ein normaler Arbeitstag von Ihnen aus? Wie kann man sich die Forschungsarbeit mit den unterschiedlichsten Partnern in diesem Projekt wie APA oder ORF vorstellen?

Als Gesamtprojektleiter muss ich sowohl die organisatorische als auch die inhaltliche Arbeit im Projekt überblicken, abstimmen und koordinieren. Viele der Aufgaben bewältige ich nicht allein, sondern in Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen.

Ein „normaler Arbeitstag“ besteht meistens aus dem Lesen, Beantworten und Verfassen vieler Emails (ca. 50-100) bzw. der Teilnahme an 2 bis 3 Besprechungen oder Videokonferenzen mit firmeninternen und externen Partnern. Auch die Vorbereitung von Dokumenten und Präsentationen gehört dazu, genauso wie die Kontrolle der Einhaltung von Verträgen, der Verteilung von Fördergeldern, der Einhaltung von Deadlines und Zielen usw.

In Forschungsprojekten ist es besonders wichtig, dass die Kommunikation mit den Projektpartnern gut gelingt. Eines meiner wichtigsten Ziele ist, dass jedes Teammitglied stets wissen soll, mit welchen Anliegen und Fragestellungen man wen im Projekt befassen kann und wer einem bei einer Herausforderung weiterhelfen kann.

Das erleichtert die Arbeit Aller, gestattet ein effizientes Zusammenarbeiten als Team und ermöglicht die notwendige Kreativität und den Informationsaustausch für die Forschungsarbeit.

Wann werden uns technische Tools dabei unterstützen können, Fake News von glaubwürdigem und authentischem Text-, Bild-, Video- oder Audiomaterial im Internet zu unterscheiden?

Wie schon erwähnt, gibt es schon jetzt Methoden, die Menschen in einem bestimmten Rahmen dabei helfen, die Vertrauenswürdigkeit und Authentizität von Medieninhalten im Internet einzuschätzen.

Mit der Verfügbarkeit und Verständlichkeit dieser Methoden für eine „breite Anwenderschaft“ sieht es aber anders aus. Viele der Analyseverfahren erfordern viel technisches Know-how, um sie nutzen zu können. Auch die Interpretation der gelieferten Ergebnisse ist oft nicht einfach.

Dies ist eines der Hauptziele des Projekts defalsif-AI: dass das System auch von Nicht-Techniker*innen und Nicht-Expert*innen verstanden und benutzt werden kann – also einer breiten Nutzer*innen-Basis zur Verfügung steht. Dies fördert gut informierte und fundierte Entscheidungen und Diskussionen.

Logo der Aktion Forschen statt Faken des Science Center Netzwerks

Vor welchen Herausforderungen stehen Sie?

Die Erarbeitung eines Systems, wie es im Projekt defalsif-AI entwickelt wird – ist immer auch eine Art „Katz-und-Maus-Spiel“: Die Fälscher*innen – also jene, die Fake News streuen und Medieninhalte manipulieren – reagieren auf die neuen Erkennungsmethoden, und das erschwert wiederum in Zukunft die Erkennung.

Daher ist es von Anfang an notwendig, dass die medienforensische Plattform es ermöglicht, bestehende und auch zukünftige Erkennungsmethoden auf einfache Weise zu integrieren. So werden den Anwender*innen auch in Zukunft zeitnah neue und aktualisierte Techniken zur Erkennung von Manipulationen zur Verfügung stehen.

Eine gute Softwarearchitektur hilft dabei, diese Herausforderung zu bewältigen und unser Ziel zu erreichen.

Blogbeitrag und Videobeitrag über Fake News

Der Verband für Elektrotechnik hat in Zusammenarbeit mit dem AIT-Austrian Institute of Technology einen Blogbeitrag über Fake News veröffentlicht.

Diesen Blogbeitrag kannst du auf der Website Lets Tech des OVE abrufen.

Einen tollen Videobeitrag vom Wettbewerb “Science Forward” findest du auf der Youtube Plattform

APA Science hat ebenfalls einen tollen Beitrag zum Projekt defalsif-ai dazu veröffentlicht.

Juni 1st, 2021

Posted In: Berufsbilder, Informationstechnologien, Themen

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Urban Green Lab, Bildung für Klimaanpassung – in diesem Projekt beschäftigen sich Kinder und Jugendliche mit dem Grünraum in der Stadt, der Vielfältigkeit und was das für den Klimawandel bedeutet. Wie ihr mit eurer Schule mitmachen könnt, erfährt ihr in diesem Beitrag

Fotocredit: MK Landschaftsarchitektur (Mira Kirchner)

Worum geht es bei eurem Projekt?

Wir beschäftigen uns beim Bildungsprojekt Urban Green Lab (2020-2022) mit den Wechselwirkungen zwischen dem städtischen Grünraum, der Biodiversität und den Klimaänderungen.

Biodiversität umfasst die verschiedenen Lebensformen (Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen, Bakterien), die unterschiedlichen Lebensräume, in denen Arten leben (Ökosysteme wie der Wald oder Gewässer), sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten (z.B. Unterarten, Sorten und Rassen).

Wir vom Projektteam (Klima, Naturschutz, Landschaftsplanung) vermitteln daher den SchülerInnen der fünf Partnerschulen aus dem 15. Wiener Gemeindebezirk auf wissenschaftlicher, transdisziplinärer und systemischer Grundlage die Zusammenhänge von heimischer Artenvielfalt, vom städtischen Klima und der grünen Infrastruktur.

Fotocredit: MK Landschaftsarchitektur Mira Kirchner

Wir leiten und unterstützen die SchülerInnen deshalb mit Hands-On Methoden. Dadurch können empirische und analytische Erkenntnisse und Erfahrungswissen über Ursache-Wirkung-Beziehungen gewonnen werden.

Was ist Ziel eures Projektes?

  • Bei den beiden öffentlichen Veranstaltungen, der „wissenschaftlichen Tagung“ und des „Science Fairs“ 2022 präsentieren die SchülerInnen Hands-on Aktionen und Ergebnisse über ihre gewonnenen Erkenntnisse den Geschwistern, Eltern, PädagogInnen, der Bezirksverwaltung sowie InteressentInnen.
  • Weiters wird in diesem Projekt eine Vielfalt an Lernmethoden angewendet, exemplarisch Learning by Doing: „Mini“-Forschungsprojekte, aktives Forschen mit Experimenten, in der Feldforschung, im „wissenschaftlichen“ Arbeiten und während der Exkursion in den Botanischen Garten.
  • Desweiters werden digitale Lernmaterialien für alle Altersgruppen hergestellt, auch für Erwachsene als Open Source in den Neuen Medien bzw. Homepage (Projekthomepage mit Glossar, Wissensbeiträgen, Logbuch, Klimaexperimenten – Filme).
Fotocredit: MK Landschaftsarchitektur Mira Kirchner

Wann ist das Projekt gestartet? Wie lange dauert das Projekt?

Das Projekt Urban Green Lab startete am 1.8.2020 und läuft bis zum 31.7.2022.

Urban Green Lab wird als Labor genutzt, um grundlegendes, zusammenhängendes Wissen über Klima- und Umwelt sowie Basiskenntnisse der Klima- und Biodiversitätsfolgen für einen Kompetenzaufbau zu generieren und anzuwenden.

In vier Semestern werden daher folgende Schwerpunkte umgesetzt:

  • Lernen in und von der Natur
  • Feldforschung im Bezirksgrätzel
  • Fallstudien Anpassungsmaßnahmen
  • Urban Makers: Planen, Bauen und Netzwerken
Logo Urban Green Lab
Fotocredit: MK Landschaftsarchitektur Mira Kirchner

Wo liegen eurer Meinung nach die Herausforderungen in diesem Projekt?

Die spannendste Herausforderung im Projekt liegt in der Transdisziplinarität, – das „über den Tellerrand schauen“. Dadurch profitieren wir voneinander fachlich.  In diesen Zusammenhängen entstehen deshalb neue Sichtweisen, Perspektiven, die in neuartigen Ergebnissen einfließen.   

Welche Schulen und Institutionen machen bei eurem Projekt mit?

Schulen:

Institutionen:

Konsortialpartner*in:

mk-landschaftsarchitektur.at

MK Landschaftsarchitektur
DI Mira Kirchner
René Rohrer, Bsc.
Ingenieurbüro für Landschaftsarchitektur und -planung
Döblinger Hauptstraße 21/14, 1190 Wien,
Tel.: 0664 523 86 28
Konsortialpartner ZAMG
Dr. Rosmarie de Wit
Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik
Fachabteilung Öffentlichkeitsarbeit
1190 Wien, Hohe Warte 38, Telefon: +43 1 36 0 26

Umweltdachverband GmbH
Christian Raffetseder, MSc.
Dr. Mag. Judith Drapela-Dhiflaoui
Fachabteilung Ländliche Entwicklung & Naturschutz
Strozzigasse 10/7-8, 1080 Wien, Tel.: +43 1 401 13


Geplante Sichtbarkeit und Ergebnisse im Projekt:

Es werden digitale Lernmaterialien hergestellt.

Welche Veranstaltungen sind im Projekt 2021 geplant?


Im Projekt Urban Green Lab sind weiters Workshops, eine Begehung und der Besuch in die Grüne Schule, in den botanischen Garten geplant.  2022 erfolgt dann die Endpräsentation des Projektes.

Können auch andere Jugendliche oder Schulen am Projekt teilnehmen?

Es können weiters andere Bildungseinrichtungen über Kooperationszuschüsse jederzeit mit Workshops in das Projekt eingebunden werden.

Auf der Projektwebseite gibt es daher alle wichtigen Informationen über das Projekt sowie auch über den Kooperationszuschuss. Diesen kann eine Schule für dieses Projekt daher auf niederschwellige Art und Weise bei MK Landschaftsarchitektur beantragen.
Für Rückfragen: mira.kirchner@mk-la.at

Mai 17th, 2021

Posted In: Klimaschutz, Lehrer; Lehrerausbildung. Pädagogische Hochschulen, Schule, Talente Regional Projekt, Umwelt

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Antennens-placering_Digitala_Boende_klein

Kristina hat im Sommer 20 ein Praktikum bei PIDSO – Propagation Ideas & Solutions gemacht. Mehr darüber gibts hier zu lesen

"Antennens placering" by Digitala Bönder is licensed under CC BY-NC-SA 2.0
“Antennens placering” by Digitala Bönder is licensed under CC BY-NC-SA 2.0

Das machte ich in meinem Praktikum

Hier lernte ich „den Netzwerker“ kennen, ein Messgerät für Antennen. Mithilfe mehrerer Einstellungen konnte ich die Anzeige für meine Zwecke konfigurieren. Ich stellte zum Beispiel den Offset auf Null und den Bildbereich auf 3Ghz–7Ghz. Mithilfe von Markern konnte ich die Grenzen markieren, zwischen denen die Antenne funktionieren sollte.

Das Gerät funktioniert folgendermaßen: Ein Signal wird in verschiedenen Frequenzen an den Anschluss geschickt, danach wird gemessen, wie stark diese Frequenzen zum Gerät zurück gelangen. Das wird dann auf einem Display angezeigt. Je nach Funktion der Antenne ergibt sich dann ein charakteristisches Bild. Mithilfe der Marker kann man sagen, ob das Signal in seinem Frequenzbereich die gewünschte Stärke hat. Schon in der ersten Woche durfte ich einfache Tests an einem Radar – Modul durchführen. Die Annahme war, dass das Gerät bei Belastung nach einiger Zeit nicht mehr über das Netzwerk ansprechbar ist. Ich hatte die Aufgabe, ein kleines Skript zu schreiben, das versucht, mittels des ping-Befehls eine Verbindung mit dem Modul aufzubauen, während in einem Klimaschrank die Umgebungstemperatur verändert wird, um herauszufinden ab welcher Temperatur das besondere Verhalten auftritt.

Meine persönlichen Eindrücke über das Praktikum:

Mein Praktikum bei PIDSO hätte ich mir nicht besser vorstellen können.

Nette Menschen, viele Aufgaben und vor allem Technik. In den vier Wochen, die ich in der Firma verbringen durfte, lernte ich verschiedene Fertigungs- und Vermessungs – Verfahren von Antennen genau kennen.
Hauptsächlich arbeitete ich an der Herstellung von Schiebel – Antennen und führte Messungen an einem Radarmodul durch. Dabei konnte ich mein Wissen über Material, Messgeräte und Programmierung stark erweitern. Für meine Zukunft werde ich auf jeden Fall mitnehmen, dass ich mich in die Richtung Elektrotechnik/Elektronik weiterbilden möchte. In dieser Zeit konnte ich so viele verschieden Anwendungsgebiete dieser Fachrichtung näher kennenlernen, was mein Interesse dafür sehr verstärkt hat.

Mai 11th, 2021

Posted In: Berufsbilder, Sommerpraktika, Themen

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Du machst was für den Klimaschutz und möchtest das auch Anderen auf kreative Weise näher bringen?
Wir holen dein Klimaschutz-Engagement vor den Vorhang!

Frame your Mission 2020
Schick uns was du für das Klima machst

Wie kannst du mitmachen?

  • Gestalte ein Bild, einen Blog-Beitrag, eine Video-Botschaft, ein Kunstwerk (beispielsweise aus Recycling-Materialien) und reiche ein Foto davon ein …
  • Oder sende uns ein selbst geschriebenes Klimaschutz-Gedicht,
  • einen Klimaschutz-Song etc. etc.

Deine Kreativität ist gefragt!

Achtung: Es ist es wichtig, dass in den eingereichten Beiträgen keine Urheberrechtsverletzungen begangen werden (siehe auch die Teilnahmebedingungen)

Wer kann mitmachen?


Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche im Alter von 15 bis 25 Jahren aus ganz Österreich.

Wo kann ich mitmachen?

Reiche dein Projekt auf der Projektwebsite von Reife Leistung ein https://reifeleistung.at/mission/

Deadline für die Einreichung:

Der Einsendeschluss für Frame your Mission ist 30. September 2021

Prämierung

Die Jury vergibt für das ausgewählte Siegerprojekt je Kategorie ein Preisgeld von 300 Euro.

  • Kategorie 1: Grafische und textliche Beiträge z.B. Bilder, Zeichnungen, Grafiken, Fotos, Gedichte etc.
  • Kategorie 2: Audio- und Video- Beiträge, Blogs und Webseiten z.B. Videos, Podcasts, Blogs, Filme etc.

Die besten Beiträge aller Einreichungen werden auf der Website präsentiert.

Du findest die besten Beiträge der Einreichungen 2020 auf der Website:

Der Wettbewerb wird vom Klimabündnis Österreich mit Unterstützung des BMK – BM für Klimaschutz durchgeführt.

Mai 6th, 2021

Posted In: Rückblick

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FH St. Pölten - Gebäude bei Nacht_klein

Artikel zum Schwerpunktthema „Fake News – Wie können wir Fake News besser erkennen.- Wie kann uns die Forschung dabei helfen?“

(mehr …)

Mai 5th, 2021

Posted In: Informationstechnologien, Themen

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Lerne die Ursprünge der Künstlichen Intelligenz (KI) kennen und entwickle dein erstes KI-Projekt

Logo Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz (KI) , Österreich wird hier als Netzwerk dargestellt das überall miteinander verbunden ist.
Fotocredit: Bundeswettbewerb Künstliche Intelligenz
(mehr …)

Mai 2nd, 2021

Posted In: IKT, Schule, SchülerInnen-Wettbewerbe, Themen, Wettbewerb

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forschenstattfakten_klein

Das Science Center Netzwerk hat den Monat Mai 2021 anlässlich seines 15jährigen Bestehens das Motto #ForschenStattFaken ausgerufen.Auch fti…remixed macht mit.

Logo "Forschen statt Faken" - der Aktionsmonat des Science Center Netzwerks mit seinen Partnern
Logo: Forschen statt Fakten, Fotoquelle: Science Center Netzwerk

Warum ist es so wichtig, gegen Fake News vorzugehen?

Verschwörungstheorien, Fake-News und Wissenschafterinnen, die uns ihre Erkenntnisse vermitteln: In einer (digitalen) Welt voller Informationen ist es heute so wichtig wie nie zuvor, sich kritisch und offen mit Wissenschaft auseinanderzusetzen. Wir sollen aber auch erkennen, wie Fake-News funktionieren und Forschung für Alle erlebbar zu machen!

Der Verein ScienceCenter Netzwerk startet von 3. Mai bis zum bis 31. Mai eine Kampagne im Rahmen seines 15jährigen Jubiläums mit seinen Netzwerkpartnerinnen und Partnern.

Buntes Programm zum Themenbereich “Fake News”

Ein buntes Programm erwartet Interessierte Besucherinnen und Besucher auf der Website

https://bit.ly/3sQBWkE = Forschen statt faken | Verein ScienceCenter-Netzwerk (science-center-net.at)

Stelle Termine und Informationen zu

  • Experimenten,
  • spannenden Diskussionen
  • Videoformate sowie
  • Podcasts zum Mitmachen, Zuhören und Fragen stellen.

fti…remixed wird auf seinem Instagram-Kanal sowie auf Facebook auch einige Forscherinnen und Forscher vorstellen, die zu diesem Bereich forschen.

Alle Beiträge mit dem Hashtag ##ForschenStattFaken findet ihr auf Facebook oder Instagram aber auch in unserem neuen SocialWallMediaTracker, der Anfang Mai 2021 online gehen wird.

Automatischer Detektor für Fake News – FH St. Pölten – Armin Kirchknopf

Fake News erkennen – AIT – Austrian Institute of Technology – Projekt defalsif-ai Martin Boyer

Beiträge ftiremixed auf Instagram

Beiträge ftiremixed auf Facebook

April 27th, 2021

Posted In: Auf Startseite sichtbar, IKT, Informationstechnologien, Lehrer; Lehrerausbildung. Pädagogische Hochschulen, Medienpädagogik, Schule, Themen

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passathon_klein

Erradle dir beim Wettbewerb passathon 21 – race for future über 540 klimaschonende Gebäude in ganz Österreich. Und gewinne dabei tolle Preise!

Passathon Wettbewerb

Der passathon 21 – race for future steht heuer unter dem Motto: “Gut für deine Gesundheit! Gut für unser Klima”. Dieses Mal führen dich 26 Radrouten vom 16. April bis 16. Oktober 2021 in allen 9 Bundesländern zu diesen Leuchtturmobjekten. Und zeigen dir daher die Architektur- und Nutzungsvielfalt dieser zukunftsweisenden Bauten und die Dringlichkeit von engagierten Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudebereich.

Passathon.at ist der weltweit größte Outdoor-Event für klimagerechtes Bauen und Sanieren. Auf sportliche Weise wird die Architektur und Nutzungsvielfalt dieser Bauten erlebbar. Die Vielfalt der vorgestellten Gebäude ist groß. Vom sanierten Parlament oder ORF Hauptgebäude in Wien bis über die Silvretta Hochalpenstraße bis hin zur Kletterhalle ist alles dabei. Hunterte Gebäude stechen auch mit Photovoltaikanlagen sowie mit begrünten Dächern oder Fassaden hervor.

Die wichtigsten Eckdaten zu passathon 21 – race for future

Wann:

16. April bis 16. Oktober 2021

Registrierung zum Wettbewerb passathon 21 – race for future

Du kannst dich ab 12. April auf www.passathon.at anmelden.

Wo:

In allen neun Bundesländern in 200 Gemeinden und Bezirken kannst du innovative Gebäude kennen lernen

Wie viele Objekte kannst du kennen lernen?

Du erhältst daher Informationen zu 541 Leuchtturmobjekten zu nachhaltiger klimaschonender Architektur. 26 Rad-Routenvorschläge warten auf dich. Du kannst dabei 541 innovative Leuchtturmobjekte in ganz Österreich kennenlernen. Du kannst alle 26 Routen und alle 541 nachhaltigen Gebäude unter dem Link www.passathon.at/termine abrufen.

Wie:

Lade dir die App auf dein Handy. Mit dem Rad wirst du mit Hilfe dieser App zum gewünschten Leuchtturm über GPS geleitet. Du erhältst dort dann über das Handy alle Informationen zum Objekt.

Gewinn:

Mit jedem erradelten Leuchtturm sammelst du einen Leuchtturm. Ab 24 gesammelten Leuchttürmen kannst du dann beim Gewinnspiel teilnehmen.

Sport:

Die besten Radlerinnen und Radler gewinnen die Passathon Trophy 2021

Corona:

Die Teilnahme ist individuell einzeln oder daher unter Beachtung der Covid 19 Vorgaben in Kleingruppen möglich

Kosten:

Die Teilnahme an dieser Initiative ist kostenlos.

Hauptpartnerinnen und Hauptpartner sind:

Die Abwicklung erfolgt in Kooperation mit

Auf der Website www.passathon.at findest du daher alle Informationen und die Teilnahme zur Registrierung.

       

             

April 23rd, 2021

Posted In: Erneuerbare Energien, Gewinnspiel, Klimaschutz, Umwelt

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