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Am Puls: Sind intelligente Roboter die leistungsfähigeren Menschen?

FWF Am Puls

In der Interaktion von Mensch und Computer ergeben sich komplexe Fragestellungen, denen die Forschung auf den Grund geht. Zum Beispiel, wie Roboter von Menschen lernen können und welche gesellschaftlichen Voraussetzungen notwendig sind, um künstliche Intelligenz erfolgreich einzusetzen. Um diese Fragen beantworten zu können, sind fachübergreifende Teams unerlässlich, wie die Soziologin Astrid Weiss in der Diskussion erläutern wird. Der KI-Experte Michael Früh, dessen Firma auf Service-Roboter spezialisiert ist, erklärt aus der Praxis, wie künstliche Intelligenz den Alltag von Menschen erleichtern kann.

 

Astrid Weiss

Human Computer Interaction Group
Institute of Visual Computing and Human-Centered Technology
Technische Universität Wien

 

 

Die Soziologin berichtet, wie aus der klassischen Betrachtung über das Zusammenwirken von Mensch und Maschine die Mensch-Roboter-Interaktionsforschung entstanden ist, die mehrere Wissenschaftsbereiche vereint. Sie hinterfragt, was wir eigentlich von Robotern erwarten: Reichen uns Staubsauger- und Mähroboter oder erwarten wir multifunktionelle Haushaltsroboter? In der aktuellen Gesundheitskrise erkennt Weiss auch eine Chance für die Diskussion, wie und wo Roboter künftig sinnvoll eingesetzt werden könnten.

Hören Sie die aktuelle Podcast-Folge mit Astrid Weiss hier.

Michael Früh

F&P Robotics
CFO / Head of Competence Center Care

 

 

Für Michael Früh vom Schweizer Unternehmens F&P Robotics ist das Zusammenspiel von Mensch und Roboter, so gegensätzlich sie auch sind, schon lange keine Zukunftsvision mehr. Denn die Robotertechnik kann bereits viel mehr als Menschen nur einen reinen Nutzen zu verschaffen. Mittels künstlicher Intelligenzen können Roboter inzwischen persönliche Interaktionen mit Menschen eingehen und damit Menschen sogar glücklich machen, wie der Experte bei “Am Puls” erläutern wird.

Moderation

Birgit Dalheimer
Wissenschaftsjournalistin, Ö1

Datum:

Dienstag, 1. Dezember 2020, 19 Uhr
Livestream der Diskussion unter www.fwf.ac.at/ampuls

Kooperation mit der Wiener Zeitung

 

Sei auch du via Stream dabei und schicke deine Fragen oder deinen Input vorab per email an ampuls@fwf.ac.at.

 

Rückfragen zur Online-Veranstaltung:

Frau Dr. Barbara Bauder, Tel.: 01 / 505 70 44 oder via E-Mail: bauder@prd.at

50 Jahre Mondlandung: Am Puls Nr. 67

Mondoberfläche

Puls Nr. 67: 50 Jahre Mondlandung und die Besiedelung von Planeten

 

Gemeinsam mit dem Publikation diskutieren in dem beliebten Wissenschaftsformat Forscherinnen und Forscher sowie Expertinnen und Experten aus der Praxis relevante gesellschaftliche Fragestellungen.

 

Vortragende:

Dr. Günter Kargl
Planetologie am Institut für Weltraumforschung, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Für ihn hat sich der Weltraum vom unbekannten, lebensfeindlichen Umfeld zu einem Bereich gewandelt, der beinahe selbstverständlich für Alltag und Industrie genutzt wird. Lediglich jenseits der Mondbahn ist der menschliche Forscherdrang derzeit noch größer als das technisch Mögliche. So spricht er zu den Spannungsfeldern zwischen der menschlichen Präsenz im Weltraum und robotischen Explorationen sowie zwischen der Besiedelung von Planeten und der Errichtung minimaler Forschungsstationen. Auch die (Un-) Möglichkeiten der Exploration von Rohstoffen auf Asteroiden steht im Fokus seines Beitrags.

Ing. Franz Viehböck
Österreichischer Kosmonaut
Chief technical Officer, Berndorf AG

Mondoberfläche
Mondüberfläche

 

Er spricht – als erster und einziger österreichischer Kosmonaut – über seine faszinierenden Erlebnisse im Weltraum. Er lädt ein, seiner Lebensphilosophie zu folgen – „nach den Sternen greifen und trotzdem mit den Füßen am Boden bleiben.“ Die Austromir Mission, die am 2.10.91 von Baikonur aus startete, war für die Durchführung von Experimenten auf der Raumstation MIR vorgesehen. Ein einmaliges Erlebnis, aber: Was heißt es, in dieser Situation Stress zu bewältigen? Wie setzt man Konfliktmanagement um und wie funktioniert Teamarbeit, Führung und Motivation? Ein packende Zeitreise in das Jahr 1991 – Visionen leben und umsetzen!

Eine Veranstaltung des Wissenschaftsfonds (FWF) in Kooperation mit der Wiener Zeitung

Moderation
Birgit Dalheimer
Wissenschaftsjournalistin, Ö1

Anmeldung erforderlich:

Anmeldung erforderlich an Barbara Bauder unter der Rufnummer 01/505 70 44 oder per E-Mail an bauder@prd.at

 

 

 

 

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      Lange Nacht der Forschung 20. Mai 2022

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