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Logo SchülerInnen-Wettbewerb "Invent a Chip"
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Logo SchülerInnen-Wettbewerb „Invent a Chip“

„Invent a Chip“ ist ein Wettbewerb für technikbegeisterte Schüler, die in die Welt der Chipentwicklung eintauchen und eigene Chip-Ideen realisieren möchten. Basierend auf dem seit mehr als einem Jahrzehnt in Deutschland durchgeführten gleichnamigen Wettbewerb, ist die österreichische Initiative vom Österreichischen Verband für Elektrotechnik, der Technischen Universität Wien, der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) sowie den beiden Bundesministerien für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), sowie Unterricht, Kunst und Kultur und weiteren Partnern ins Leben gerufen worden.

Der Wettbewerb wurde heuer zum dritten Male durchgeführt.

Dabei konnten einerseits Chipideen eingereicht werden. Alle Schüler der sechs von der Jury ausgewählten Sieger-Teams wurden zu einem Workshop an die TU Wien eingeladen. Ziel des Workshops war es, den „Newcomern“ in Sachen Chip-Design das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, um ihre Chip-Idee selbst verwirklichen zu können. Nach dem Workshop an der TU Wien wurden die Schüler in ihre „entwicklerische“ Freiheit entlassen und arbeiteten – mit dem Neuerlernten im Hinterkopf – an der Umsetzung ihrer Chips; freilich mit tatkräftiger Unterstützung durch den Projektleiter Johann Glaser und ihrer Lehrer. Für die Umsetzung der Chips hatten die Schüler bis 1. Juli 2013 Zeit.

Andererseits konnte von den Schülern auch Fragen mittels einen Fragebogen beantwortet und eingereicht werden.

Ende November fand die Preisverleihung an der JKU in Linz statt. Mit welchen Projekten die Schüler gewonnen haben, lest ihr hier in diesem Blogbeirag.

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Dezember 2nd, 2013

Posted In: IKT, Invent a Chip

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Ich durfte am Freitag, 2. Dezember 2011, in TU-Wien an der Preisverleihung des Wettbewerbes „Invent-a-Chip“ teilnehmen.

Dieser Wettbewerb startete 2010 zum ersten Mal in Österreich und bietet Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit einen eigenen Chip zu entwickeln und diesen auch herstellen zu lassen. Dieses Event findet auch im nächsten Jahr wieder statt, aber darüber wurde ja schon berichtet. Einsendeschluss ist der 21.12.2011. Weitere Infos zu „Invent a Chip – 2011“ gibt es hier.









Nun zur Preisverleihung:
Wie so oft beginnt eine solche Veranstaltung mit einem wunderbaren Buffet, so auch Invent-a-Chip. Das habe ich mir natürlich nicht nehmen lassen und nützte auch gleich die Gelegenheit um mich mich mit einigen SchülerInnen über deren Zukunftspläne zu unterhalten.

So wie ich, hat auch der Moderator, der durch die Preisverleihung führte, mit einem Kommentar zum Buffet die Veranstaltung eröffnet. Zunächst wurden die Vertreter des bmvit (Mag. Michael Wiesmüller), OVE (Dipl.-Ing. Peter Reichel) und eniac Austira (Dipl.-Ing. Johann Massoner) vorgestellt, die das Projekt „Invent-a-Chip“ überhaupt ermöglicht haben.

Nachdem diese über die Hintergründe des Wettbewerbs referierten, machten sich auch die Sponsoren bereit um den Gewinnern gratulieren zu können.


Der dritte Platz ging an das Projekt „Jack Energy Meter“ der HTL Bulme Graz.
Ein Chip in jeder Steckdose misst den Energieverbrauch. Die Daten werden mit einem Funknetz-Standard-Modul (ZigBee) zu einem zentralen Computer zur Analyse und graphischen Darstellung gefunkt.

Gewonnen haben sie FPGA- bzw. Mikrocontroller-Entwicklungs-Kits.







Der zweite Platz ging an die Schüler bzw. Schülerin der HTL/TGM Wien. Ihr Projekt trägt den Namen: „Wireless Temperature Sensors“:

Die Schüler haben sich mit der Frage beschäftigt, wie man die Energiekosten reduzieren kann. Zur Optimierung der Energiekosten misst ein Sensor regelmäßig die momentane Temperatur. Der aktuelle Wert wird per Funk mit Amplituden- und Phasen-Modulation versendet.

Sie haben ebenfalls FPGA- bzw. Mikrocontroller-Entwicklungs-Kits gewonnen!




Die Schüler der Höheren technischen Lehranstalt Steyr erreichten den ersten Platz. Ihr „EIPOT“ (=Enhanced Integrated Power Off Timer) überzeugte die Jury.

Die Schüler entwickelten einen Mechanismus, in dem Geräte im Standby-Betrieb nach einer Warnung und einem Timeout automatisch ausgeschaltet werden können. Über ein Display kann das Verhalten eingestellt werden. EIPOT kann für den PC, aber auch für andere Geräte wie Fernseher oder Ladegeräte verwendet werden.

Diese 4 Schüler durften jeweils einen Tablet-PC mit nachhause nehmen.

Abgesehen von den drei Hauptpreisen vergab die Jury auch noch Preise:

  • für die engagierteste Schule (HTL Hollabrunn),
  • für den Fragebogen-Gewinner (TGM-Wien) und
  • für den engagiertesten Lehrer (HTL Steyr).

Weitere Fotos von der Preisverleihung findest Du auf der Fotoseite von CJ Remixed

(Quelle der Fotos: http://www.apa-fotoservice.at, Fotograf: Peter Hautzinger/APA)

Dezember 7th, 2011

Posted In: Gewinnspiel, Informationstechnologien, Invent a Chip

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