Wissenschaftskommunikationsplattform für Jugendliche
 
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Warum gibt es fti…remixed, Jugend innovativ, Töchtertage und sonstiges?

Ganz einfach – weil Österreich wie es so schön formuliert wird – einen Fachkräftemangel in den Bereichen Naturwissenschaften und Technik hat. Österreich braucht Nachwuchskräfte, die mit ihrem Talent, ihrem Interesse und ihrer Neugierde Forschung und Entwicklung vorantreiben und Österreich damit international konkurrenzfähig machen. – Soweit die Motivation der AuftraggeberInnen und InitiatorInnen zahlreicher Projekte, die jungen Menschen Forschung, Technologie, Wissenschaft, etc. näherbringen und zur Wahl eines Ausbildungs- bzw. Berufswegs in diesen Bereichen beitragen sollen.

Ich selbst leite ein solches Projekt im Auftrag des bmvit und habe zahlreiche Veranstaltungen besucht, bei denen hoch motiviert versucht wird (tlw. gelingt es sicher auch!), jungen Menschen die Chancen und Möglichkeiten, aber auch den Spass und die Freude in technischen und naturwissenschaftlichen Berufen zu vermitteln und sie dafür zu begeistern. Zumeist werden die jungen Leute dort von ihren KlassenlehrerInnen hingeführt und für viele sind diese Veranstaltungen eine willkommene Abwechslung zum doch nicht immer so beliebten Schulalltag. Ich denke, diese Veranstaltungen oder auch andere Aktivitäten wie Schnuppertage, Spiele, Experimente etc. bieten euch jungen Menschen doch viel mehr! Ich denke, ihr solltet die Chance und die Aufmerksamkeit, die euch durch diese Aktivitäten entgegengebracht wird nützen. Ihr steht im Zentrum, im Mittelpunkt des Interesses! Ihr seid gefragt! Als ich meine Ausbildung machte, kümmerte sich niemand so umfangreich darum, ob junge Leute ausreichend über technische Berufsmöglichkeiten informiert sind – Mädchen im speziellen. Zugegeben – auch wenn das eine oder andere Mal Langeweile herrscht und nicht so der “richtige Draht” hergestellt wird, sind die zahlreichen Aktivitäten gut gemeinte Aktivitäten. Damit diese Initiativen in Zukunft für alle Beteiligten zum freudigen Ereignis werden, tut doch einfach eure Meinung kund, wie z.B. so eine Veranstaltung ablaufen könnte, was euch an Technik, Forschung interessiert, wen ihr gerne kennenlernen möchtet, wo ihr gern hinmöchtet, …. Ich finde es auch ok, wenn ihr sagt, passt gar nicht für mich – nachdem ihr euch damit auseinandergesetzt habt – Smile.

Neben den Chancen und Möglichkeiten sich durch solche Initiativen zu informieren, kommt doch auch eines klar raus – die Jobaussichten und Verdienstmöglichkeiten in technischen, naturwissenschaftlichen Berufen sind mehr als überdurchschnittlich – und hier immer wieder der Vermerk auch eine gute Alternative für Mädchen. Auch die Freude und der Spass wird immer wieder hervorgehoben. Wird schon so sein. Ich denke aber, dass du trotz alledem genauso Berufsalltag und Kokurrenzkampf, d.h. du musst dich behaupten, wie in anderen Bereichen hast. Diese Kriterien sollten daher meiner Meinung nach nicht nur ausschlaggebend bei der Berufswahl für Forschung und Technologie sein. Klar sie sind nicht unwesentlich und ein gewisser Motivationsfaktor, aber sollte nicht vielmehr das Interesse und die Neugierde vorherrschen, Antworten und Lösungen (z. B. durch Entwickeln von innovativen Technologien ) – auf Probleme im alltäglichen Leben zu finden? Fragen nach zugehen und beantworten zu können, wie z.B. kommuniziere ich in 20 Jahren mit meinen Freunden in Amerika, wie wird das Fernsehen in einigen Jahren empfangen, wie bewege ich mich in 20 Jahren fort und woher kommt die nötige Energie, wenn nicht von Atomkraftwerken usw. und so fort? Und dann ward ihr das, die das Geheimnis gelüftet haben ….

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Juni 15th, 2011

Posted In: Rückblick

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