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Wordrap: Doris Schnepf

Doris Schnepf ist Landschaftsplanerin und Geschäftsführerin bei der Firma Green4Cities. Ihr könnt diese Forscherin bei den FIT Info Tagen kennen lernen. Genauer gesagt bei unserer fti-Dialogveranstaltung am 29. Jänner 2019 an der FH Technikum Wien.

Doris Schnepf ist Geschäftsführerin der Firma Green4Cities. Als  Landschaftsplanerin beschäftigt sie sich mit der nachhaltigen Gestaltung des urbanen Raumes. Nach dem Studium der Landschaftsplanung, unterbrochen von einem mehrjährigen Aufenthalt in Lateinamerika war sie zunächst wissenschaftliche Mitarbeiterin und später Mitgründerin eines außeruniversitären Forschungsinstituts in Wien, nach Gründung eines weiteren Unternehmens im Bereich innovative Bewässerungstechnologie hat sie das Unternehmen Green4Cities gemeinsam mit Kolleginnen gegründet.

Portaitfoto Doris Schnepf
Portaitfoto Doris Schnepf
Fotocredit: Florian Kraus

Was habe ich als Jugendliche am liebsten gemacht

Reisen/Interrail

Mein Lieblingsfach in der Schule war:

Französisch und Sport

Dieses Studium würde ich jetzt wählen:

Landwirtschaft

Mein Vorbild ist:

Hildegard von Bingen/Hannah Arendt

Forschung ist für mich:

Abhängigkeiten reduzieren, Lebensqualität verbessern

Was ich gerne erfinden würde:

Ich  habe eher den Anspruch und die Ideen für viele verschiedene kontextbezogene und angewandte Dinge und Dienstleistungen

Optimierungen und Lösungen zu kreieren als die eine große Erfindung, die die Welt rettet. Was ich zwar auch grundsätzlich gut finde, aber ich selbst werde vermutlich nicht in diese Verlegenheit geraten.

Mein Forschungsgegenstand:

Zeichnung Thermal Komplex Zeichnung
Zeichnung Thermal Komplex

Woran ich gerade arbeite

Natur und Stadt zusammenzubringen „Nature based solutions in the urban context“. Also im wesentlichen die Fragen, wie man die Effekte von Pflanzen in den baulichen und materiallien Kontext unserer weltweit wachsenden Städte bringen, quantifizieren, vergleichbar machen und umsetzen kann und somit z.B. Hitze reduzieren kann (bis zu 15 Grad gefühlte Temperatur sind da z.B. jedenfalls möglich unter bestimmten Umständen), aber auch die Efffekte von Starkregenereignissen minimieren kann, Luftqualität verbessern kann, etc. Oder wie man die Lebensqualität von Städten verbessern kann.

umsetzen kann und somit z.B. Hitze reduzieren kann (bis zu 15 Grad gefühlte Temperatur sind da z.B. jedenfalls möglich unter bestimmten Umständen), aber auch die Efffekte von Starkregenereignissen minimieren kann, Luftqualität verbessern kann, etc. Oder wie man die Lebensqualität von Städten verbessern kann.

Das würde ich gerne Jugendlichen für ihre Berufswahl mit auf dem Weg geben

Bitte mach das, was dich intrinsisch treibt auch wenn es andere nicht verstehen können in dem Moment.

Und ich zitiere an so einer Stelle gerne das oberste Firmenleitziel eines meiner Unternehmensvorbilder GEA (Heini Staudinger): „Scheiß dich nicht an“ https://ww.gea-waldviertler.de/unternehmen/gea-universum/ (was ich gerade Mädchen ganz besonders ans Herz legen möchte).

Dieses Vorurteil in der Forschung möchte ich gerne thematisieren:

Eventuell dass Forschung oft nix bringt und nur für den Elfenbeintrum und zur Selbstdarstellung genutzt wird. Was sichderlich auch manchmal der Fall sein mag. Aber Forschung schafft im wesentlichen Fortschritt und Weiterentwicklung auf allen Ebenen und ist damit der Motor für Wirtschaft, Lebensqualität und gesellschaftliche Entwicklung.

Mein Lieblingsvideo auf Youtube:

Ich befürchte, dass ich eher mit Lieblingsbüchern als mit Lieblingsvideos dienen kann 😉

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Januar 23rd, 2019

Posted In: Rückblick

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