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“Schrödingers Hund” – Buchbesprechung von Wolfgang

Das Buch “Schrödingers Hund”

Das Buch “Schrödingers Hund”, in dem Quantenphysik für Laien erklärt wird, scheint eine echt gute Möglichkeit zu sein, dieses komplizierte Gebiet der Physik besser verstehen zu lernen. Wolfgang hat es für uns gelesen und bewertet. 1100 Punkte für seinen Forschungspass hat er dafür kassiert!

Schrödingers Hund – Quantenphysik (nicht nur) für Vierbeiner

Worum geht es in dem Buch?

In seinem Buch „Schrödingers Hund – Quantenphysik (nicht nur) für Vierbeiner“ beschreibt Chad Orzel auf eine sehr lockere und amüsante Weise, was Quantenmechanik ist und wie sie funktioniert. Das Buch ist dabei als Dialog zwischen dem Autor und der sprechenden Hündin Emmy aufgebaut, die er in einem Tierheim kennenlernt. Bald beginnt der Physikprofessor Orzel zu verstehen, dass die adoptierte Hündin besonders ist.

Der Autor Chad Orzel

Sie braucht nicht nur ein neues Zuhause, sondern entwickelt nebenbei ein sehr großes Interesse an der Quantenmechanik, mit der sich ihr neuer Besitzer in seiner Arbeit als Physiker beschäftigt. Die Hündin beginnt dabei, sich die Erklärungen und Theorien ihres Herrchens im Alltag zu Nutze zu machen, beispielsweise für das Jagen von Beute oder um kleine Belohnungen zu bekommen. Je mehr sie von der Quantenmechanik lernt, desto faszinierter ist sie von den Theorien des Physikprofessors und löchert ihn mit immer neuen Fragen, beispielsweise ob man nicht „mit Hilfe von quantenmechanischem Tunneln den Zaun zum Nachbargrundstück durchdringen könnte, um dort die Hasen zu jagen“. In diesem Buch sind Teilchen, die sich wie Wellen verhalten dabei genauso Thema wie die Heisenberg’sche Unschärferelation, die Quantenverschränkung und virtuelle Partikel.

Was hat mir an diesem Buch gefallen?

Durch den spielerischen Zugang und die amüsanten Diskussionen zwischen dem Autor und der Hündin Emmy bekommt auch der interessierte Laie die Möglichkeit, die Grundkenntnisse der Quantenmechanik zu erlernen und zu verstehen. Ich denke, dass auch gerade durch die Tatsache, dass in dem Buch gezeigt wird, dass sogar eine Hündin die Theorien der Quantenmechanik versteht, der Leser motiviert wird, sich selbst mehr damit zu befassen. Wer will sich schon von einer Hündin im Wissen über die Quantenmechanik und andere physikalische Phänomene übertreffen lassen? Was mir besonders an diesem Buch gefällt ist, dass der Autor immer wieder Phänomene aus der Quantenmechanik, die für die meisten Menschen doch etwas schwer Begreifbares und Unnahbares darstellt, mit Dingen aus dem Alltag vergleicht und eine Parallele zieht. Bei Kapiteln wie „Häschen aus Käse: Virtuelle Teilchen und Quantenelektrodynamik“ und „Vorsicht, böse Eichhörnchen: Zweckentfremdung der Quantenmechanik“ besteht doch in gewisser Weise die Gefahr, dass die Wissenschaftlichkeit unter der amüsanten Art und Weise zu erklären leidet. Ich denke aber, dass dem Autor der Grad zwischen spielerischem Zugang und Wissenschaftlichkeit der physikalischen Erklärungen trotzdem gut gelungen ist.


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