Wissenschaftskommunikationsplattform für Jugendliche
 

Am Dienstag, den 24. Oktober 2017, fand ein fti…remixed Speeddating im Rahmen des Herbstkongresses „Technolution – Frauen in der Technik!“ im Technischen Museum Wien statt. Schülerinnen und Schüler der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Wien 10, Reumannplatz, und der Höheren Technischen Lehranstalt Wien-Ottakring hatten die Möglichkeit sechs Forscherinnen und Technikerinnen kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

SchülerInnen beim fti…remixed Speeddating bei der Technolution – Frauen in der Technik!

 

Welche Forscherinnen und Technikerinnen beim Speeddating mitgemacht haben erfährst du hier:

 

Welche Schritte hat ein Forschungsprojekt überhaupt?

Bente Knoll erklärt die einzelnen Projektschritte des Projektes „Demenz in Bewegung“

Bente Knoll hat Landschaftsplanung und –pflege an der Universität für Bodenkultur Wien studiert und ihr Doktorat der Technischen Wissenschaften an der Technischen Universität Wien gemacht. Sie arbeitet bei bnk – Büro für nachhaltige Kompetenz.

Aktuell arbeitet Bente Knoll an einem Projekt mit dem Titel „Demenz in Bewegung.“ Sie berichtete den interessierten Schülerinnen und Schülern welche Schritte in solch einem Projekt notwendig sind. Angefangen hat das Projekt mit einem 50-seitigen Papier, welches bei der FFG – der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft – eingereicht wurde. Dort sitzt eine Jury, welche Fördergelder vergibt. Nachdem die Finanzierungszusage von der FFG gekommen ist, konnte das Projekt gestartet werden. Als erstes sollten Spaziergänge mit dementen Menschen gemacht werden. Nur mit wem genau? Wie kommt man zu Menschen mit Demenz? Wie geht man mit ihnen um? Das waren Fragen, die erstmal geklärt werden mussten. Nachdem diese Menschen gefunden waren und die Spaziergänge gemacht wurden, war die zentrale Frage „Wie geht es Personen mit Demenz, wenn sie draußen unterwegs sind?“ Diese Spaziergänge wurden in Protokollen festgehalten und erste Erkenntnisse in einem Paper veröffentlicht. Es wird weiter daran gearbeitet und nach Lösungen gesucht. Wobei soviel steht fest: Menschen mit Demenz sind nicht alle gleich! Daher gibt es nicht die eine Lösung. Es muss mehr Bewusstsein für Demenzerkrankte in der Bevölkerung geschaffen werden.

 

Frauen in der KFZ-Technik!

Kathie Wiest erzählt wie es als einziger weiblicher Lehrling in der KFZ-Nutzfahrzeugtechnik ist.

Nina Katharina Wiest ist KFZ-Technikerin-Lehrling mit Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik im 4. Jahrgang bei MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich GesmbH.

Kathi Wiest hatte schon immer Interesse an Technik, als Kind hat sie immer bei ihrem Großvater in der Werkstatt mitgeholfen. Trotzdem hat sie erstmal eine Lehre als Maler- und Anstreicherin begonnen, was ihr nicht gefallen hat. Dann hat sie sich bei MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich GesmbH für eine Lehrstelle als KFZ-Technikerin beworben. Dort durfte sie zuerst ein Praktikum machen, um für sich einschätzen zu können, ob sie sich für eine Arbeit als KFZ-Technikerin interessiert und diesen Beruf ausüben will. Kathi Wiest hat nach diesem Praktikum als erster weiblicher Lehrling dort begonnen und ist begeistert von ihrem Beruf. Auch von MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich als Arbeitgeber ist sie überzeugt. Die Unterstützung von den Kollegen und den familiären Umgang schätzt sie sehr.

 

Werden meine Daten abgefangen?

Stefanie Plieschnegger informierte über WiFi-Security

Stefanie Plieschnegger hat im Bachelor Informatik an der Technischen Universität Wien studiert und absolviert derzeit im Masterstudiengang Software Engineering. Sie hat bei Anyline GmbH, einem österreichischen Startup-Unternehmen welches sich auf die Text- und Zeichenerkennung mittels Smartphone spezialisiert hat, sowie bei Xylem Technologies erste Arbeitserfahrung sammeln können. Derzeit arbeitet sie bei sba Research GmbH.

Stefanie Plieschnegger arbeitet gerade an einer Feldstudie zu WiFi-Sicherheit. Dabei entwickelt sie eine Android App und Serverinfrastruktur für die Studie. Zentrale Frage bei ihrer Forschung ist „Wie oft werden Daten in öffentlichen Wi-Fi-Netzen abgefangen?“ In öffentlichen Netzen sind die Daten unverschlüsselt. Andere NutzerInnen im selben Netz können einfach alles an Datentraffic von anderen NutzerInnen sehen. Die von ihr entwickelte App läuft immer im Hintergrund und verbindet sich automatisch mit öffentlichen Netzwerken sobald sie eines findet. Dabei überprüft sie, ob jemand Daten abfängt. Als NutzerIn bemerkt man nicht ob Daten abgefangen werden. Man sollte in öffentlichen WiFi-Netzen vorsichtig sein was sensible Daten wie zum Beispiel Passwörter anbelangt.

 

Wenn Roboter denken lernen

Lara Lammer hatte kleine Roboter mit im Gepäck!

Lara Lammer hat Mechatronik an der Technischen Universität Graz sowie Robotik an der Technischen Universität Wien studiert. Früher arbeitete sie unter anderem an Drehgestellen für Züge bei Siemens Verkehrstechnik in Graz. Jetzt arbeitet und forscht sie an der Technischen Universität Wien im Bereich Mensch-Roboter-Interaktion.

Das Highlight an Frau Lammers Station waren sicher die beiden kleinen Roboter, die über den Tisch flitzten, selbstständig die Tischkanten erkannten und dann in eine andere Richtung weiter fuhren. Frau Lammer erklärte die Funktionsweise mit einem Vergleich: Die Sensoren des Roboters sind vergleichbar mit den menschlichen Augen. Die Information „Achtung: Tischkante“ wird an den Controller geschickt – das Gehirn des Roboters. Von hier geht die Information „Richtung ändern“ an die Motoren, die die Räder lenken. Frau Lammer machte den Jugendlichen klar: Im Bereich Robotik sind nicht nur technische Berufe wichtig. Wir brauchen nicht nur TechnikerInnen, sondern auch JuristInnen, PhilosphInnen und EthikerInnen, die sich zukünftig mit dem Bereich Robotik auseinander setzen. Ein Grundverständnis für die Programmierung von Robotern ist für die Menschen in jenen anderen Feldern sehr wichtig.

 

Alles im Fluss!

Elisabeth Mattersberger zeigte, was es Spannendes an Flüssen zu entdecken gibt.

Elisabeth Mattersberger hat Kulturtechnik und Wasserwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien studiert. Dabei hat sie schon in der Studienzeit viel Arbeitserfahrung bei den Büros Mayr&Sattler OG, hydrophil iC GesmbH und iC consulenten ZT GmbH gesammelt.
Die Jugendlichen wussten gar nicht, dass man „Wasserbau“ studieren kann.

Frau Mattersberger erklärte, wie viele verschiedene Felder in den Flussbau hineinspielen: Meteorologie, Hydrologie, Hydraulik, Botanik, bis hin zu Konstruktion und Vermessung. Anhand einer Flusskarte erklärte sie den Jugendlichen, wie die unterschiedlichen Themenbereiche in ihrer Arbeit zusammenwirken und wie wichtig genaue Berechnungen im Flussbau sind. Derzeit arbeitet Frau Mattersberger als Projektleiterin bei flussbau iC GesmbH.

 

Wie und warum nutzen wir alle Wikipedia, youtube und co?

Corinna Raith erzählte den SchülerInnen etwas über user generated Content

Corinna Raith studierte Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität Wien und ist jetzt im Doktoratsstudium Wirtschaftsinformatik. Derzeit erforscht sie, wie und warum Studierende „user generated Content“ Internetseiten benutzen, also Seiten, die von den Usern selbst mit den Inhalten versehen werden, zum Beispiel Wikipedia oder Youtube. Das Forschungsgebiet geht über die technischen Rahmenbedingungen hinaus: Frau Raith beschäftigt sich intensiv mit psychologischen Faktoren der NutzerInnen.

Zusätzlich ist sie als FIT-Botschafterin im Einsatz. Sie ermutigt im Studien-Orientierungsprogramm Frauen in die Technik (FIT) junge Frauen, auch technische oder naturwissenschaftliche Ausbildungswege in Erwägung zu ziehen.

Oktober 30th, 2017

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Am Freitag, den 29. September 2017 fand ein fti…remixed Speeddating im Rahmen der European Researchers’ Night im Technologischen Gewerbemuseum (TGM), HTBLuVA Wien XX statt. Schülerinnen und Schüler des TGM hatten die Möglichkeit sechs Forscherinnen und Forscher kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

SchülerInnen beim fti…remixed Speeddating bei der European Researchers’ Night

 

Welche Forscherinnen und Forscher beim Speeddating mitgemacht haben erfährst du hier:

 

Polare Meeresökologie in Wien?

Renate Degen: Was hat Meeresbiologie mit dem Klimawandel zu tun?

Renate Degen hat Ökologie und Meeresbiologie studiert und ihr Doktorat am Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven gemacht. Sie unterrichtet an der Universität Wien.

In der Arktis sind die Auswirkungen des Klimawandels schon viel fortgeschrittener als auf anderen Kontinenten. Die Mikrofauna, also die Kleinstlebewesen, reagieren sehr sensibel auf klimatische Veränderungen.

Mit einem Sieb können MeeresbiologInnen wie Renate Degen den Meeresboden auf kleine Tiere untersuchen. Als Forschungsgegenstand hatte sie ein Sieb mit. Im oberen Teil dieses Siebes fallen Tiere bis 1mm durch. Der untere Bereich des Siebes hat eine Maschenweite von 32 Micrometer, damit können noch kleinere Lebewesen aussortiert werden. Die so ausgesiebten Tiere können nach Größe geordnet, gezählt und beobachtet werden. Damit lassen sich Rückschlüsse auf den Zustand der polaren Ökologie ziehen und in weiterer Folge auch auf die Dimensionen des globalen Klimawandels.

Im Gespräch mit IT-Interessierten Jugendlichen berichtete Frau Degen, dass BiologInnen heutzutage sehr eng mit InformatikerInnen zusammenarbeiten. Viele der heutigen Erkenntnisse stammen von aufwändig programmierten Modellen und Analysen.
Ein Schüler erklärte, genau in diesem Feld könnte er sich ebenfalls vorstellen, später zu arbeiten.

 

Was sind Smart Grids?

Thomas I. Strasser: interdisziplinäres Arbeiten wurde diskutiert

Thomas I. Strasser hat Wirtschaftsingenierwesen-Maschinenbau (mit Fokus auf Regelungs- und Automatisierungstechnik) an der Technischen Universität Wien studiert und forscht jetzt als Senior Scientist am AIT Austrian Institute of Technology  zu Smart Grid Lösungen.

Smart Grids? Das sind intelligente, elektrische Systeme, die erneuerbare Energieerzeugung integrieren und die Stromnutzung sowohl kosteneffizienter, energieeffizienter als auch energieeffizienter machen sollen. Der Trick ist eine kommunikative Vernetzung zwischen diversen (erneuerbaren) Energiequellen und Energieverbrauchern.

Herrn Strassers Spezialgebiete liegen im Bereich von automatisierungstechnischen Lösungen für Smart Grids und deren Validierung. An einem Controll Board für dezentrale Energieerzeuger erklärte er, wie in seinem Job Hardware und Software-EntwicklerInnen eng miteinander zusammenarbeiten. Denn das Themenfeld ist interdisziplinär: Wissen aus den Bereichen Energietechnik/Elektrotechnick und IT/Automatisierungstechnik fließt mit ein. Die Jugendlichen interessierte zum Beispiel, in wie weit erneuerbare Energien in Smart Grid Lösungen mitgedacht werden oder welche Job-Aussichten ProgrammierInnen in diesem Bereich haben.

 

Was hat Verhaltensforschung mit der gebauten Umwelt zu tun?

Verhaltensforschung stand bei Elisabeth Oberzaucher am Programm

Elisabeth Oberzaucher studierte Biologie mit der Spezialisierung auf Zoologie und später Verhaltensforschung an der Universität Wien. Anfangs beschäftigte sie sich mit dem Verhalten von Ameisen, dann von kleinen Vögeln und schließlich mit dem Verhalten von Menschen. Ihr Spezialgebiet: Wie interagieren Menschen mit der gebauten Umwelt? Wie reagieren sie darauf? In einem aktuellen Projekt in Kooperation mit dem TGM analysiert das Forschungsteam die Wirkung von Schulräumen im TGM. Die Forschungsergebnisse sollen fördern, dass ArchitektInnen sich gezielter die Frage stellen können: Wer wird diese Räume benutzen? Und wie werden diese genutzt?

Heute forscht und lehrt Frau Oberzaucher an der Universität Wien sowie an der Universität Ulm. Außerdem ist sie Mitglied bei den Science Busters und Ko-Autorin des neuen Buchs „Warum landen Asteroiden immer in Kratern?“

Auf die Frage eines Jugendlichen, was ihr besonders Spaß mache an ihrem Beruf, antwortet Frau Oberzaucher: „Das hier! Mit jungen Menschen über meine Arbeit sprechen.“

 

Ist 3D Erkennung am iPad möglich?

Martin Kampel zeigte wie 3D Erkennung funktioniert

Martin Kampel studierte Datentechnik und Informatik an der Technischen Universität Wien. Er ist Informatiker mit Schwerpunkt auf Bildverarbeitung und spezialisiert im Bereich Ambient Assisted Living (AAL) und Visual Surveillance. AAL beschreibt den Einsatz von Kommunikations- und Informationstechnolgien, die den Alltag von älteren Menschen unterstützen sollen. Diese Technologie passt sich den Bedürfnissen des Nutzers an und ermöglicht zum Beispiel ein längeres selbständiges Leben im eigenen Zuhause. Visual Surveillance beschreibt eine Videoüberwachung mit einer intelligenten Bildverarbeitungstechnologie, die zum Beispiel Bewegungen an Hand eines bestimmten Musters erkennt.

Als Forschungsgegenstand hatte er ein iPad mit einem 3D Sensor mit. Mit Hilfe dieser 3D Erkennung ist es möglich, Szenen zu beschreiben und Verhaltensmuster genau vom Hintergrund abzugrenzen. Das Programm analysiert diese Muster aus verhaltenstechnischer Sicht und erkennt, wenn diese Muster durchbrochen werden. Es stellt zum Beispiel fest ob eine Person gestürzt ist oder nicht.

 

Chipdatenabfrage ganz leicht mittels Handy!

Michaela Zlöbl zeigt unterschiedliche Chiparten

Michaela Zlöbl studierte Telematik an der Technischen Universität Graz. Sie arbeitet bei Infineon Technologies in Graz im Bereich der Chipentwicklung.

Chipkarten auslesen funktioniert ganz einfach. Mithilfe eines NFC-fähigen Smartphones und einer App können Daten vom Chip eines Reisepasses einfach ausgelesen werden. So kommt jeder an persönliche Daten heran. Damit das nicht so einfach bleibt, entwickelt Michaela Zlöbl Sicherheitschips für Bankomatkarten, Reisepässe und Gesundheitskarten.

 

 

 

Raketenbauteile aus Österreich!?

Sebastian Seisl erklärt, wie die Rakete des TU Space Teams funktioniert

Sebastian Seisl studiert Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau an der Technischen Universität Wien. Er ist leidenschaftlich im TU Space Team der Technischen Universität Wien aktiv. Das ist eine Gruppe von Studierenden, die sich aus Interesse intensiv mit Luft- und Raumfahrttechniken beschäftigen. Sie entwerfen und bauen selbst Rakten und lassen diese starten. Je nach Rahmenbedingungen können die Raketen vom Space Team mehrere Kilometer fliegen. Seit 2015 gibt es eine 3D-gedruckte Rakete aus einem Stück. Herr Seisl selbst beschäftigt sich hauptsächlich mit einem Auswurfmechanismus für Messsonden aus einer Rakete.

 

 

 

Oktober 6th, 2017

Posted In: ForscherInnen-Speeddating, Rückblick

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fti…remixed Speeddating im Rahmen der IMAGINE 2017

Am Dienstag, den 20. Juni 2017 fand ein fti…remixed Speeddating im Rahmen der IMAGINE-IKT 17 am Petersplatz in Wien statt. Rund 40 Schülerinnen und Schüler der Sir-Karl-Popper-Schule (4. Bezirk) und der Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus (21. Bezirk), hatten die Möglichkeit, sieben Forscherinnen und Forscher kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

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Juni 26th, 2017

Posted In: Berufsbilder, Education, ForscherInnen-Speeddating, Forschungsgegenstände, IKT, Informationstechnologien, Rückblick, Veranstaltungen

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Am 1. Oktober 2012 fand in Linz im Rahmen von fti…remixed ein weiteres Speeddating zu Forschungsthemen namens Show me the science statt. Austragungsort des Show me the science war der Sky Loft des Ars Electronica Centers im Herzen der Stadt. Die tolle Aussicht über die Dächer von Linz verlieh dem Speeddating eine ganz besondere Stimmung. 40 SchülerInnen des Akademischen Gymnasiums Linz kamen in Begleitung der Direktorin der Schule, Frau Maga Erika Hödl und ihrem Physikprofessor Mag. Rudolf Uhlmann. Sie hatten zwei Stunden lang die Gelegenheit, mit ForscherInnen/ExpertInnen aus verschiedenen Bereichen – von Mensch-Roboter Interaktionen, über Bioinformatik, Open Source Cloud Computing und Photovoltaik bis hin zu Umwelttechnik – in Dialog zu treten.
Den Fragen der SchülerInnen stellten sich diesmal folgende ForscherInnen/ExpertInnen:

Martina Mara mit einem androiden Robotermodell

Maga Martina Mara (Forschungsthema: Human-Computer Interaction (HCI) und Persuasive Technology, Key researcher am Ars Electronica Future Lab und Smart City Linz, www.aec.at/futurelab/de), Katrin Engl, MSc (Forschungsthema: 3D-Rekonstruktion von Oberflächen mit Hilfe optischer Systeme, Sensors and Communication, Linz Center of Mechatronics – LCM, www.lcm.at), Iris Leitner, BSc (Forschungsthema: Bioinformatik, Software-Entwicklerin bei RISC Software GmbH, www.risc-software.at), Dipl.Ing Clemens Grünsteidl (Forschungsthema: Zerstörungsfreie Werkstoffprüfung via Laserultraschall, Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei RECENDT GmbH, Research center for non destructive testing, www.recendt.at), DIin Stefanie Schlager (Forschungsthema: Photovoltaik, Institut für Organische Solarzellen, Johannes Kepler Universität Linz, www.lios.at),
Mag. Markus Manz
(Expertise: Umwelttechnik, Umwelttechnik-Cluster Manager bei Clusterland Oberösterreich GmbH, www.clusterland.at) und Dipl.Ing (FH) Wolfgang Hennerbichler (Forschungsthema: Open Source Cloud Computing, Softwareentwickler bei RISC Software GmbH, www.risc-software.at).
Zu Beginn des Speeddatings stellte Frau Mag.a Christa Bernert vom bmvit die Initiative fti…remixed und die unterschiedlichen Dialogformate des Projekts vor. DIin Maja-Iskra Vilotijevic und Mag.a Stefanie Gartlacher vom Büro PlanSinn stellten das Konzept des Speeddatings, sowie die ForscherInnen/ExpertInnen kurz vor, bevor die erste Datingrunde losging. JedeR ForscherIn gab einen kurzen Überblick über ihren/seinen Forschungs- bzw. Arbeitsbereich. (mehr …)

Oktober 5th, 2012

Posted In: Erneuerbare Energien, ForscherInnen-Speeddating, Forschungspass, Frauen in der Forschung, Informationstechnologien

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Wir freuen uns, das nächste fti-Speeddating zu Forschungsthemen ankündigen zu dürfen! Diesmal geht es nach Innsbruck und zwar:

Wann: 18.10.2012 von 12:00 bis 14:00 Uhr
Wo:
Innsbruck, BeSt Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung; Messe Innsbruck
Projektleitung:
Maga Christa Bernert, bmvit
Konzept und Moderation:
Dipl.Ingin Maja-Iskra Vilotijevic und Maga Stefanie Gartlacher M.Sc., Büro PlanSinn
Teilnehmende Schülerinnen:
30 Jugendliche (ausschließlich Mädchen) HBLA/Ferrarischule Innsbruck – 2. Klasse Humanökologie in der Begleitung von Mag. Markus Farbmacher
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Oktober 4th, 2012

Posted In: ForscherInnen-Speeddating, Frauen in der Forschung

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Die erste Etappe des fti…remixed-Forschungspass‚ ging am 14.Mai zu Ende. Wir gratulieren an dieser Stelle den drei Gewinnerinnen (wurde per Mail verständigt) nochmal ganz herzlich. Wir freuen und schon euch bald bei der Preisübergabe kennen zu lernen!
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Mai 18th, 2012

Posted In: Forschungspass, Gewinnspiel

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Forschungspass von fti...remixed
Forschungspass von fti...remixed

Hol´dir Deinen Forschungspass und gewinne wertvolle Preise

Mit dem digitalen Forschungspass von fti…remixed kannst Du Aufgaben rund um Forschung und Technologie erfüllen, Punkte sammeln und mehrmals pro Jahr wertvolle Preise gewinnen (welche das sind, geben wir hier in Kürze bekannt).

Die Aufgaben, die wir Dir stellen kannst Du entweder ganz easy von zu Hause aus erledigen oder im Rahmen von Aktionstagen, Speed Datings oder Exkursionen, die wir veranstalten. Die Infos zu den Aufgaben und wie Du an die Punkte kommst, findest Du im Forschungspass. Am besten, Du registrierst Dich gleich. Hier geht´s zur Registrierung für den Forschungspass.

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April 18th, 2012

Posted In: Erneuerbare Energien, Gewinnspiel, Informationstechnologien, Mathematik, Mobilität, Raumfahrttechnologien, Verkehrstelematik (ITS)

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Logo Science Clip

Seit kurzem gibt es die Initiative ScienceClip.at.

Logo Science Clip

Logo der Initiative Science Clip

Ziel der Plattform ist es, den SchülerInnen anhand von unterhaltsamen Videos den abwechslungsreichen Alltag von Forscherinnen und Forschern näher zu bringen.

ScienceClip ist als Videoplattform für alle SchülerInnen konzipiert, die mehr wissen wollen – die mehr über Naturwissenschaft, Technik und vor allem über die faszinierende Welt der Forschung erfahren wollen.

Initiator dieser Initiative ist der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE). Der Verband vertritt den Berufsstand der ElektrotechnikerInnen und setzt sich für die Förderung der Wissenschaft sowie für die Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen ein.

Interview Teil 1

Wir haben für Dich ein Video auf Science Clip.at gefunden, das sich mit den Eigenheiten des Elektroautos beschäftigt. Herr Hans Adlkofer, Infineon Technologies, erklärt den Unterschied zwischen den heutigen, herkömmlichen Autos und Elektroautos und beantwortet die Frage ob man mit einem Elektroauto auf Fahrkomfort und Reichweite verzichten muss. Wir finden, passend für unseren Schwerpunkt E-Mobilität im Herbst!

Was erwartet Dich auf www.scienceclip.at?

  • Brennt Dir eine Frage auf den Nägeln? Die Besucherinnen und Besucher der Plattform von www.scienceclip.at können ihre Fragen an Forscherinnen und Forschern richten. Diese werden gesammelt und bearbeitet.
  • Wenn Du Dich schon immer gefragt hast, was in der naturwissenschaftlichen Forschung passiert, dann bist Du bei „Science“ richtig.
  • Die Videos im Bereich „Physik“ zeigen Dir, was der Physikunterricht eigentlich mit naturwissenschaftlicher Forschung in der Praxis zu tun hat.
  • Im Bereich „Menschen“ findest Du interessante Videos über ForscherInnen. Und kannst Dich informieren, was sie so den ganzen Tag machen.

Wozu braucht es Science Clip?

Uns fehlt in den nächsten Jahren der Nachwuchs in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Die Gründe sind vielschichtig: Wir werden älter. Dieser Fakt darf aber nicht nur Anlass zur Sorge sein, sondern bietet auch die Möglichkeit zum Wechsel der Perspektiven! SchülerInnen können sich oft nur ein unzureichendes Bild davon machen, welche Vorteile ihnen eine technische Ausbildung bringt und welche Karrieremöglichkeiten ihnen mit einer technischen Ausbildung offen stehen. Besonders wichtig ist es daher, vor allem Mädchen und junge Frauen für eine Ausbildung in den MINT-Fächern neugierig zu machen. Jedenfalls stehen Euch gute Jobmöglichkeiten offen: Die österreichische Wirtschaft und Industrie sucht gerade in diesen Bereichen qualifizierten Nachwuchs!

Ziele der Videoplattform nach einem Jahr:

  • soll bei allen PhysiklehrerInnen bekannt werden
  • aktive Community auf Facebook und auf GooglePlus
  • aktuelle Videos sollen auf ScienceClip.at veröffentlicht werden.

Wir werden kontinuierlich über die Initiative Science Clip berichten und laden Dich ein, die Website www.scienceclip.at zu besuchen.

November 28th, 2011

Posted In: Informationstechnologien, Mathematik

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Ich freue mich, dass fti…remixed wieder ein Speeddating anbieten kann.

Unser nächstes Speeddating:

  • Wann: Donnerstag, dem 3. November 2011 von 10.00 Uhr bis ca. 12.00 Uhr
  • Wo: Auf der YO!tech in Salzburg, im Haus der Natur, Museumsplatz 5
    5020 Salzburg

Folgende ForscherInnen haben ihr Kommen bereits zugesagt und werden durch ihre mitgebrachten Gegenstände ihr Forschungsgebiet repräsentieren.

  • Mag. Harald Weichenberger, Institut für Technologieentwicklung in der Strahlentherapie an der Paracelsus Medical University (PMU)
  • DI Mag. Cornelia Schneider, eHealth/intelligente Mobilität, Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H.
  • Dr. Karl Rehrl, Mobile und Web-based Information Systems (MOWI), Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H.
  • Mag. Dr. Theresia Rank-Lüftinger, Institut für Astronomie, Universitätssternwarte Wien
  • DI Florian Hindinger Institut für Landschaftsentwicklung, Erholungs-und Naturschutzplanung, Universität für Bodenkultur Wien

In Speeddatings bekommt Ihr in Gesprächen mit ForscherInnen wichtige Hintergrundinformationen, wie der Alltag einer Forscherin und eines Forschers aussieht und könnt Fragen an die ForscherInnen richten, die Ihr schon immer stellen wolltet.

Wir freuen uns, dass diesmal Schülerinnen und Schüler von zwei Dritten Klassen der Höheren technischen Lehranstalt Braunau am Speeddating teilnehmen werden. Wir werden auch diesmal wieder von diesem Speeddating berichten!

Über YO!tech

Die diesmal in Salzburg stattfindende Informationsveranstaltung von YO!tech am 3.11.2011 von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr „YO!tech“ hat das Ziel, SchülerInnen von Oberstufen-Klassen über technische Studienrichtungen zu informieren und die Lust auf ein technisches Studium zu wecken. Studierende von Unis und Fachhochschulen aus den Bundesländern stellen dabei sich und ihre technischen Ausbildungsangebote und Studiengänge vor. Studierende der einzelnen Studienrichtungen übernehmen die Präsentationen. In einem interaktiven Austausch könnt Ihr Euch mit den Studierenden ausführlich über Ausbildungsmöglichkeiten informieren.

Für Klassen aus dem Raum Salzburg sowie Umkreis Salzburg: Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung YO!tech lohnt sich auf jeden Fall.

Oktober 29th, 2011

Posted In: ForscherInnen-Speeddating, Veranstaltungen

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Veronika Schöpf

… so lautet eines der Leitbilder innerhalb des Förderschwerpunktes „Talente“ des bmvit, der für alle gleiche Chancen im Bereich Forschung, Technologie und Innovation sicher stellen möchte.

Mit „Talente nützen: Chancengleichheit“ (lief bisher unter dem Programmnamen FEMTech) bietet das bmvit zahlreiche Förderaktivitäten, die für beide Geschlechter faire Rahmenbedingungen in der österreichischen Forschungslandschaft schaffen sollen. Das bmvit fördert einerseits mit „wirklichem Geld“ aber es trägt auch viel dazu bei, dass Unternehmen, du und ich, etc. für dieses Thema – wie man so schön sagt – sensibilisiert werden. Dazu gibt es u.a. auch Netzwerk-Treffen, bei denen ich letztens erfahren habe, dass 2.500 Unternehmen in Österreich Forschung und Entwicklung betreiben mit ca. 36.000 Beschäftigten. Rate mal, wieviel davon Frauen sind?! Laut Statistik Austria und dem Forschungs-und Technologiebericht 2010 sind von den ca. 36.000 Beschäftigten ca. 5.900 Frauen (ca. 16%). Ein bisschen wenig – oder wie seht ihr das? Nicht nur für die Unternehmen ist es wichtig, dass sich Frauen für einen technischen, forschungsbezogenen Berufsweg entscheiden (die haben nämlich wirklich einen Mangel an qualifiziertem Personal), sondern auch für die (jungen) Frauen eröffnen sich hier Berufs- und Ausbildungsperspektiven neben den „herkömmlichen“ Möglichkeiten und Angeboten.

Erst unlängst (29.6.11) war in der Österreichischen Tageszeitung Kurier ein zweiseitiger Beitrag über ein Zusammentreffen verschiedener Expertinnen zu dem Thema „Keine Angst vor scheinbar dreckiger Technik!“. Die Vorstellung der Mädchen selbst, dass Technik zu schwer, schmutzig und eben nicht passend für Frauen ist, trägt gemeinsam mit den Vorurteilen einer männerdominierenden Technikwelt dazu bei, dass Mädchen sich eher selten für einen Ausbildungs- und Berufsweg in diese Richtung entscheiden.

Mädchen brauchen Vorbilder, um ihre eigene Skepsis abzubauen, aber auch Rahmenbedingungen, in denen sie als Frauen in diesen Berufen und Ausbildungsorten „überleben“ können. Denn da sind sich alle Expertinnen aus dem Gespräch einig: Technikerinnen habe heute die besseren Einstiegschancen, aber schwierig wird es, sobald die Kollegen ins Spiel kommen. Dass es Frauen gibt, die es geschafft haben, dabei auch glücklich und zufrieden sind, zeigen u.a. (neben vielen anderen Initiativen) die FemTech Karrierevideos, die im Rahmen des ehemaligen Programms FEMtech produziert wurden.

Also Mädels lasst euch nicht unterkriegen. Gerade in der Generation der jungen Männern (ohne dabei jetzt die älteren Semester ausschließen zu wollen) sind viele Unterstützer.

Veronika Schöpf

Veronika Schöpf

Übrigens wurde im Juli 2011 wieder eine Expertin des Monats gewählt – und das ist Veronika Schöpf, die bereits mit uns gespeeddatet hat und bei einem Match-Treffen ein paar Mädels in ihrem Arbeitsbereich hineinschnuppern hat lassen (Der Standard hat auch darüber berichtet.)

Juli 18th, 2011

Posted In: Frauen in der Forschung

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