Wissenschaftskommunikationsplattform für Jugendliche
 

Am Freitag, den 29. September 2017 fand ein fti…remixed Speeddating im Rahmen der European Researchers’ Night im Technologischen Gewerbemuseum (TGM), HTBLuVA Wien XX statt. Schülerinnen und Schüler des TGM hatten die Möglichkeit sechs Forscherinnen und Forscher kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

SchülerInnen beim fti…remixed Speeddating bei der European Researchers’ Night

 

Welche Forscherinnen und Forscher beim Speeddating mitgemacht haben erfährst du hier:

 

Polare Meeresökologie in Wien?

Renate Degen: Was hat Meeresbiologie mit dem Klimawandel zu tun?

Renate Degen hat Ökologie und Meeresbiologie studiert und ihr Doktorat am Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven gemacht. Sie unterrichtet an der Universität Wien.

In der Arktis sind die Auswirkungen des Klimawandels schon viel fortgeschrittener als auf anderen Kontinenten. Die Mikrofauna, also die Kleinstlebewesen, reagieren sehr sensibel auf klimatische Veränderungen.

Mit einem Sieb können MeeresbiologInnen wie Renate Degen den Meeresboden auf kleine Tiere untersuchen. Als Forschungsgegenstand hatte sie ein Sieb mit. Im oberen Teil dieses Siebes fallen Tiere bis 1mm durch. Der untere Bereich des Siebes hat eine Maschenweite von 32 Micrometer, damit können noch kleinere Lebewesen aussortiert werden. Die so ausgesiebten Tiere können nach Größe geordnet, gezählt und beobachtet werden. Damit lassen sich Rückschlüsse auf den Zustand der polaren Ökologie ziehen und in weiterer Folge auch auf die Dimensionen des globalen Klimawandels.

Im Gespräch mit IT-Interessierten Jugendlichen berichtete Frau Degen, dass BiologInnen heutzutage sehr eng mit InformatikerInnen zusammenarbeiten. Viele der heutigen Erkenntnisse stammen von aufwändig programmierten Modellen und Analysen.
Ein Schüler erklärte, genau in diesem Feld könnte er sich ebenfalls vorstellen, später zu arbeiten.

 

Was sind Smart Grids?

Thomas I. Strasser: interdisziplinäres Arbeiten wurde diskutiert

Thomas I. Strasser hat Wirtschaftsingenierwesen-Maschinenbau (mit Fokus auf Regelungs- und Automatisierungstechnik) an der Technischen Universität Wien studiert und forscht jetzt als Senior Scientist am AIT Austrian Institute of Technology  zu Smart Grid Lösungen.

Smart Grids? Das sind intelligente, elektrische Systeme, die erneuerbare Energieerzeugung integrieren und die Stromnutzung sowohl kosteneffizienter, energieeffizienter als auch energieeffizienter machen sollen. Der Trick ist eine kommunikative Vernetzung zwischen diversen (erneuerbaren) Energiequellen und Energieverbrauchern.

Herrn Strassers Spezialgebiete liegen im Bereich von automatisierungstechnischen Lösungen für Smart Grids und deren Validierung. An einem Controll Board für dezentrale Energieerzeuger erklärte er, wie in seinem Job Hardware und Software-EntwicklerInnen eng miteinander zusammenarbeiten. Denn das Themenfeld ist interdisziplinär: Wissen aus den Bereichen Energietechnik/Elektrotechnick und IT/Automatisierungstechnik fließt mit ein. Die Jugendlichen interessierte zum Beispiel, in wie weit erneuerbare Energien in Smart Grid Lösungen mitgedacht werden oder welche Job-Aussichten ProgrammierInnen in diesem Bereich haben.

 

Was hat Verhaltensforschung mit der gebauten Umwelt zu tun?

Verhaltensforschung stand bei Elisabeth Oberzaucher am Programm

Elisabeth Oberzaucher studierte Biologie mit der Spezialisierung auf Zoologie und später Verhaltensforschung an der Universität Wien. Anfangs beschäftigte sie sich mit dem Verhalten von Ameisen, dann von kleinen Vögeln und schließlich mit dem Verhalten von Menschen. Ihr Spezialgebiet: Wie interagieren Menschen mit der gebauten Umwelt? Wie reagieren sie darauf? In einem aktuellen Projekt in Kooperation mit dem TGM analysiert das Forschungsteam die Wirkung von Schulräumen im TGM. Die Forschungsergebnisse sollen fördern, dass ArchitektInnen sich gezielter die Frage stellen können: Wer wird diese Räume benutzen? Und wie werden diese genutzt?

Heute forscht und lehrt Frau Oberzaucher an der Universität Wien sowie an der Universität Ulm. Außerdem ist sie Mitglied bei den Science Busters und Ko-Autorin des neuen Buchs „Warum landen Asteroiden immer in Kratern?“

Auf die Frage eines Jugendlichen, was ihr besonders Spaß mache an ihrem Beruf, antwortet Frau Oberzaucher: „Das hier! Mit jungen Menschen über meine Arbeit sprechen.“

 

Ist 3D Erkennung am iPad möglich?

Martin Kampel zeigte wie 3D Erkennung funktioniert

Martin Kampel studierte Datentechnik und Informatik an der Technischen Universität Wien. Er ist Informatiker mit Schwerpunkt auf Bildverarbeitung und spezialisiert im Bereich Ambient Assisted Living (AAL) und Visual Surveillance. AAL beschreibt den Einsatz von Kommunikations- und Informationstechnolgien, die den Alltag von älteren Menschen unterstützen sollen. Diese Technologie passt sich den Bedürfnissen des Nutzers an und ermöglicht zum Beispiel ein längeres selbständiges Leben im eigenen Zuhause. Visual Surveillance beschreibt eine Videoüberwachung mit einer intelligenten Bildverarbeitungstechnologie, die zum Beispiel Bewegungen an Hand eines bestimmten Musters erkennt.

Als Forschungsgegenstand hatte er ein iPad mit einem 3D Sensor mit. Mit Hilfe dieser 3D Erkennung ist es möglich, Szenen zu beschreiben und Verhaltensmuster genau vom Hintergrund abzugrenzen. Das Programm analysiert diese Muster aus verhaltenstechnischer Sicht und erkennt, wenn diese Muster durchbrochen werden. Es stellt zum Beispiel fest ob eine Person gestürzt ist oder nicht.

 

Chipdatenabfrage ganz leicht mittels Handy!

Michaela Zlöbl zeigt unterschiedliche Chiparten

Michaela Zlöbl studierte Telematik an der Technischen Universität Graz. Sie arbeitet bei Infineon Technologies in Graz im Bereich der Chipentwicklung.

Chipkarten auslesen funktioniert ganz einfach. Mithilfe eines NFC-fähigen Smartphones und einer App können Daten vom Chip eines Reisepasses einfach ausgelesen werden. So kommt jeder an persönliche Daten heran. Damit das nicht so einfach bleibt, entwickelt Michaela Zlöbl Sicherheitschips für Bankomatkarten, Reisepässe und Gesundheitskarten.

 

 

 

Raketenbauteile aus Österreich!?

Sebastian Seisl erklärt, wie die Rakete des TU Space Teams funktioniert

Sebastian Seisl studiert Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau an der Technischen Universität Wien. Er ist leidenschaftlich im TU Space Team der Technischen Universität Wien aktiv. Das ist eine Gruppe von Studierenden, die sich aus Interesse intensiv mit Luft- und Raumfahrttechniken beschäftigen. Sie entwerfen und bauen selbst Rakten und lassen diese starten. Je nach Rahmenbedingungen können die Raketen vom Space Team mehrere Kilometer fliegen. Seit 2015 gibt es eine 3D-gedruckte Rakete aus einem Stück. Herr Seisl selbst beschäftigt sich hauptsächlich mit einem Auswurfmechanismus für Messsonden aus einer Rakete.

 

 

 

Oktober 6th, 2017

Posted In: ForscherInnen-Speeddating, Rückblick

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fti…remixed Speeddating im Rahmen der IMAGINE 2017

Am Dienstag, den 20. Juni 2017 fand ein fti…remixed Speeddating im Rahmen der IMAGINE-IKT 17 am Petersplatz in Wien statt. Rund 40 Schülerinnen und Schüler der Sir-Karl-Popper-Schule (4. Bezirk) und der Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus (21. Bezirk), hatten die Möglichkeit, sieben Forscherinnen und Forscher kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

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Juni 26th, 2017

Posted In: Berufsbilder, Education, ForscherInnen-Speeddating, Forschungsgegenstände, IKT, Informationstechnologien, Rückblick, Veranstaltungen

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fti…remixed Speeddating im Rahmen der 
Yo!tech

Am Mittwoch, den 1. März 2017 fand ein fti…remixed Speeddating im Rahmen der YO!tech Messe in der Seifenfabrik in Graz statt. 45 Schülerinnen und Schüler der Höheren technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt Ortweinschule Graz, der Höheren technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt Graz-Gösting und des Bundesgymnasiums Lichtenfels, im Alter zwischen 16 und 18 Jahren hatten die Möglichkeit, sechs Expertinnen und Experten kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

SchülerInnen beim fti…remixed Speeddating bei der YO!tech Oberstufen Messe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Forscherinnen und Forscher beim Speeddating mitgemacht haben erfährst du hier:

 

Dein Passwort kannst du ändern, deine biometrischen Daten nicht!

Reinhard Findling – Biometric Security

Rainhard Findling hat das Bachelor- sowie das Masterstudium in Mobile Computing an der Fachhochschule Oberösterreich absolviert und ist jetzt Forschungsmitarbeiter bei u’smile am Campus Hagenberg der Fachhochschule Oberösterreich.

Als Forschungsgegenstand hatte er ein Smartphone und eine Chipkarte mitgebracht, wie sie bei Bankomatkarten üblich sind. Diese Chips sind im Grunde wie ein kleiner Computer, auf welchem eine kleine Menge an Daten im Kilobytebereich gespeichert wird. Reinhard beschäftigt sich damit, biometrische Daten wie zB. einen Fingerprint oder Gesichtsbiometrie sicher auf einem Chip unterzubringen, damit sie vor Diebstahl gesichert sind. Der Datenklau von biometrischen Daten ist weitaus schwerwiegender als das Stehlen von Passwörtern. Passwörter können schnell geändert werden, der persönliche Fingerprint jedoch nicht. (siehe Wordrap Rainhard Findling)

 

 

Wie kann erneuerbare Energie für Smartphone Akkus genutzt werden?

Erneuerbare Energie auf Handtaschen
Alexander Lang

Alexander Lang arbeitet bei SunnyBAG GmbH in Graz. Dort werden Taschen mit Solarpaneelen hergestellt.

Als Forschungsgegenstand hatte er ein flexibles Solarpanel sowie ein Power Pad mitgebracht. Das Solarpanel kann auf einem Rucksack montiert und direkt mit einem Smartphone zum Akkuladen verbunden werden. Das Power Pad hat einen integrierten Akku, der die erzeugte Energie speichern kann.

Alexander ist es wichtig Solarzellen NormalverbraucherInnen greifbar zu machen und vor allem zu erklären, wie viel diese leisten können. Vorteil dieser Solarpaneele: Wenn man sich längere Zeit im Freien ohne Zugang zu einer Steckdose aufhält und das Smartphone oder andere elektronische Geräte dabei viel nutzt kann mit erneuerbarer Energie der Akku geladen werden. SunnyBAG GmbH Rucksäcke werden auch von Ärzte ohne Grenzen genutzt.  SunnyBAG stellt auch heuer wieder ein Sommerpraktikum von bmvit/FFG zur Verfügung. (siehe Wordrap: Alexander Lang)

 

 

Was kann man mit 3D Kameras machen?

3D Kameras und Sensorenentwicklung
Gabriele Faller

Gabriele Faller hat Telematik und Rechtswissenschaften studiert und arbeitet bei Infineon Graz im Bereich 3D Imaging Automotive, Sense and Control.

Als Forschungsgegenstand hatte sie mehrere Kameras mitgebracht, mit deren Hilfe die Schülerinnen und Schüler 3D Bilder aufnehmen konnten. Unter anderem ein Programm am Smartphone, mit dem durch das Drehen kurzer Videos die Umgebung dreidimensional aufgenommen wird. Bei Infineon entwickelt sie unter anderem Sensoren für 3D-Kameras, welche die Distanz von Objekten messen. Dabei wird Licht von der Kamera ausgesendet und sobald es auf ein Objekt trifft wieder zurückgesendet. Die Sensoren können somit die Entfernung von Objekten zur 3D-Kamera messen. Ziel der Forschung ist es, Kameras für Autos mit Selbstfahr-Funktion zu entwickeln. (siehe Wordrap: Gabriele Faller)

 

 

Was hat „Grumpy Trumy“ mit Lernplattformen zu tun?

Gaming und Grumpy Trumpy bei Stefan Sgouridis

Stefan Sgouridis hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Er ist Game Researcher am Institute of Information Systems and Computer Media an der Technischen Universität Graz.

In seinem Arbeitsalltag bewertet er das Spielverhalten von SpielerInnen und erforscht, was genau das Computerspielen so spannend macht. Das gewonnene Wissen soll dabei helfen, Lernplattformen noch attraktiver zu machen. Das selbst entwickelte „Grumpy Trumpy Mobile Game“ war ein Versuch in diese Richtung, bei welcher das Thema „Ausgrenzung“ durch den Versuch eine Mauer zu bauen in ironischer Weise thematisiert wird.
Hier ein Video von dem Spiel „Gumpy Trumpy“: https://www.youtube.com/watch?v=3nBiRxsH7V4 

 

 

Ist Leben auf Exoplaneten möglich?

Exoplaneten war das Thema bei Monika Lendl

Monika Lendl ist Astronomin und Astrophysikerin und forscht am Institut für Weltraumforschung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Im Weltall gibt es Milliarden und Abermilliarden an Sonnen, die von Planeten umkreist werden. Monika beschäftigt sich in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit mit Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, den sogenannten Exoplaneten. Sie betreibt Grundlagenforschung im Bereich der Astrophysik und wertet unter anderem Teleskop-Daten aus, die von einer Sternwarte in Chile aufgenommen werden. Aus den Datenmengen werden physikalische Daten herausextrahiert und dabei die eine oder andere Entdeckung gemacht: z.B ein Gasriese der 10 mal so groß ist wie die Erde.

 

 

Wie können Krankheiten aus der Ferne diagnostiziert werden?

Markus Falgenhauer spricht über Telemedizin

Markus Falgenhauer hat Elektrotechnik studiert und arbeitet am Austrian Institute of Technology in Graz. Er beschäftigt sich mit dem Thema Telemedizin.

Als Forschungsgegenstand hatte er ein System mitgebracht, welches eine Übertragung von medizinischen Daten vom Patienten zum Arzt bzw. zur Ärztin über eine Datenbank ermöglicht. Dieses System ist auch für technisch ungeübte Personen ausgelegt. Wenn man eine Chipkarte an das Smartphone hält, wird automatisch eine App gestartet. Das Smartphone muss dann nur mehr an das Blutdruckmessgerät gehalten werden und die Daten werden automatisch an eine Datenbank übertragen. Ärzte und Ärztinnen haben so die Möglichkeit aus der Ferne Daten abzurufen. Wenn das System Werte aus der Norm registriert, schlägt das System Alarm und die behandelnden Ärztinnen und Ärzte können den Verdachtsmomenten nachgehen.

Februar 23rd, 2017

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fti…remixed Speeddating im Rahmen der FIT Studien-Informationstage

Am Dienstag, den 31. Jänner 2017 fand ein fti…remixed Speeddating im FH Technikum Wien statt. 30 Schülerinnen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren hatten die Möglichkeit vier Expertinnen kennenzulernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

Schülerinnen beim fti…remixed Speeddating bei den FIT Studien-Informationstagen

Welche Forscherinnen beim Speeddating mitgemacht haben erfährst du hier:

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Februar 3rd, 2017

Posted In: Rückblick

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Doce Talks Graz

fti…remixed Speeddating im Rahmen der Codeweek

 

Am Dienstag, den 18. Oktober fand ein fti…remixed Speeddating an der Technischen Universität Graz statt. 45 Schülerinnen und Schüler des BORG Dreierschützengasse aus Graz hatten die Möglichkeit, fünf ExpertInnen kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

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Bei der Veranstaltung „Code Talks“ drehte sich alles rund um Berufsbiler im Bereich Codierung. Da die Jugendlichen den Informatik-Zweig ihrer Schule besuchen und viele SchülerInnen einen Beruf in der IT-Branche anstreben, war das Speeddating umso spannender. Folgende ExpertInnen stellten sich den Fragen den SchülerInnen:

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Oktober 20th, 2016

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Speeddating Fairversity

fti…remixed Speeddating in Wien

 

Am Dienstag, den 11. Oktober fand eine fti…remixed Dialogveranstaltung im Museum für angewandte Kunst in Wien im Rahmen der Karrieremesse fair.versity statt. 50 Schüler und Schülerinnen der AHS Reinprechtsdorferstraße und der AHS Rahlgasse hatten die Möglichkeit, ExpertInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

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Oktober 20th, 2016

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Mittersill fti-Speeddating

fti…remixed Speeddating in Mittersill

Am Donnerstag, den 15. September fand erstmals in Mittersill (Salzburg) in Kooperation mit der Initiative „Begabung entwickelt Region und Gemeinde“ (BeRG) ein Speeddating zu Forschungsthemen statt. 40 Schüler und Schülerinnen der BORG Mittersill hatten die Möglichkeit, ExpertInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen kennenzulernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)
Konzept u. Moderation: Victoria Matejka und Irmgard Hitthaler (PlanSinn)

SchülerInnen des BORG Mittersill beim fti…remixed Speeddating

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzentriert hörten die Jugendlichen den geladenen ExpertInnen zu, informierten sich über Ausbildungsmöglichkeiten und fragten nach Praktikumsplätzen.

 

Folgende ForscherInnen stellten sich den Fragen der SchülerInnen:

Werner Meissner und Matthias Metelka (Praktikant) beim fti...remixed Speeddating

Werner Meissner und Matthias Metelka (Praktikant) beim fti…remixed Speeddating

Werner Meissner, Geschäftsführer von Meltro Produktentwicklung GmbH in Leogang und HTL Lehrer, ist gemeinsam mit dem Praktikanten Matthias Metelka zum fti…remixed Speeddating gekommen. Bei ihnen stand das Thema Mechatronik im Zentrum – die Verbindung von Mechanik und Elektronik. Sie erzählten, welche Produkte bei Meltro wie entwickelt werden. Mitgebracht hatten sie einen Prototyp für eine Sturzerkennungs-App: Ein Armband ist mit einem Bewegungsmelder versehen, das Stürze erkennen kann. Ein Notsignal kann dann über GPS an ein Handy versendet werden. Somit wird die Rettungskette in Gang gesetzt. Zu Meltro kommen Kunden, wenn sie eine Idee haben, aber nicht wissen wie sie diese umsetzten können. Meltro unterstützt sie dabei erste Prototypen zu entwickeln.

 

 

 

 

 

Der Weltraum ist das Thema bei Nina Sejkora

Der Weltraum ist das Thema bei Nina Sejkora

Nina Sejkora kam eigens von Graz angereist um beim fti…remixed Speeddating dabei zu sein. Bei ihr dreht sich alles um das Thema Weltraum. Seit einigen Jahren ist sie Mitglied des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) in Innsbruck. Sie studiert an der Karl-Franzens Universität und an der Technischen Universität Graz im Master „Space Sciences and Earth from Space“. Zum Speeddating brachte sie ein Stück Stoff des Aouda – Raumanzuges mit. Dieser Raumanzug wurde vom Österreichischen Weltraum Forum für Weltraumsimulationen auf der Erde entwickelt. Nina Sejkora erzählte den SchülerInnen, wie wichtig das Training auf der Erde für zukünftige Weltraumexpeditionen ist. Abläufe müssen gut einstudiert werden, um etwa Kontaminierung von Bodenproben zu verhindern. Alle Geräte müssen mit extra großen Druckknöpfen versehen werden, damit die AstronautInnen und KosmonautInnen sie mit ihren klobigen Handschuhen auch bedienen können. Nina Sejkora rief alle Jugendlichen auf, ein Praktika beim Österreichischen Weltraum Forum zu machen, egal ob SchneiderIn, InformatikerIn oder WetterexperteIn, viele Expertisen sind willkommen.

 

 

 

 

Spannende Gespräche mit Helmut Biberger

Spannende Gespräche mit Helmut Biberger

Bei Helmut Biberger tauchten die Schüler und Schülerinnen in die Welt der nachhaltigen Stromerzeugung ein. Biberger hat zunächst die Lehre als technischer Zeichner abgeschlossen und danach in der Abendschule den Abschluss für Maschinenbau an der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) gemacht. Jetzt ist er Leiter der Kraftwerksgruppe Kaprun-Salzach der VERBUND Hydro Power GmbH. Auch international hat er spannende Berufserfahrung gesammelt, etwa bei Wasserkraftwerken in der Türkei. Anhand einer kleinen Model-Düsennadel zeigt Herr Biberger wie man die Wassermenge in den Turbinen reduzieren oder erhöhen kann je nachdem, in welche Position man sie bewegt. Durch Wasserkraft wird grüner Strom im Oberpinzgau produziert.

 

 

 

 

 

Manuel Huick spricht über senseMANAGEMENT

Manuel Huick spricht über senseMANAGEMENT

Manuel Huick hat den Elektrotechnikzweig der HTL Saalfelden besucht. Nach einem kurzen Stopp als Programmierer bei einem Salzburger Unternehmen ist er 2012 zu Hagleitner nach Zell am See gekommen. Dort ist er Projektkoordinator für Hagleitner senseMANAGEMENT. Er kümmert sich um die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Innovationen von Hagleitner. Durch senseMANAGEMENT können Füllbestände und Nutzungsdaten von Waschraum- und Desinfektionsspendern zentral abgerufen und verwaltet werden. Die Spendersysteme (zB. Seifenspender) sind mit einem Funksystem ausgestattet, das jede Spenderbetätigung und den Batteriestatus drahtlos an die EDV Schnittstelle übermittelt. Eine eigens entwickelte Software ermöglicht es, die erhaltenen Daten pro Raum und Bereich auszuwerten. Das spart Zeit und Arbeitseinsatz.

 

 

 

 

Stephan Tischler sprach zum Thema "intelligente Verkehrssysteme"

Stephan Tischler sprach zum Thema „intelligente Verkehrssysteme“

Stephan Tischler forscht am Institut für Infrastruktur an der Universität Innsbruck. Er beschäftigt sich mit intelligenten Verkehrssystemen. Nach dem Studium der Raumplanung und Raumordnung an der TU Wien war er 10 Jahre lang Projektleiter von großen Verkehrsinfrastrukturprojekten im In- und Ausland. So war er drei Jahre bei der Eisenbahnverbindung über den Karakorum (Gebirge zwischen Pakistan, Indien und China) involviert, als auch beim neuen Semmering-Basistunnel. Spannend findet er die Wechselwirkung zwischen räumlichen Strukturen, Mobilität und den sich dadurch ergebenden verkehrlichen Aspekten in alpinen Regionen.

 

 

 

 

 

Geoinformatik war das Thema bei Constanze Rak

Naturraum Management war das Thema bei Constanze Rak

Constanze Rak ist für die Österreichischen Bundesforste AG in Mittersill tätig. Bei ihr erfuhren die SchülerInnen, was hinter dem Begriff „Naturraum Management“ steht. Constanze Rak ist Biologin, ausgebildete Tierpflegerin und beschäftigt sie sich mit der Konzeption, Planung und Umsetzung von Projekten im Bereich Naturschutz. Ein spannendes Themenfeld, das die Jugendlichen bei ihr kennen lernen konnten, ist die Geoinformatik. Hier werden geografische Koordinaten bestimmte Informationen zugeordnet. Wälder sind beispielsweise in Farbcodes unterteilt, die jeweils eine unterschiedliche Bedeutung haben, etwa ob es sich um einen alten oder jungen Waldbestand handelt. Am Smartphone konnten die Jugendlichen sich gleich reinklicken und mehr über das Thema „Naturraum Management“ erfahren.
Nach den sechs Speeddating-Runden fand noch eine Bonusrunde statt. Die Jugendlichen konnten frei entscheiden, welche Expertin oder welchen Experten sie noch einmal besuchen möchten und hatten die Möglichkeit, Fragen den ExpertInnen zu stellen, die im Laufe des Speeddatings aufgetaucht sind. Schnell entschlossen bewegten sie sich zum gewählten Tisch und tauchten noch einmal in ihr Lieblingsthema ein.

 

 

 

Am Schluss wollten wir natürlich wissen, was sich die Jugendlichen mitnehmen konnten und welche Fragen sie gestellt haben. Einige waren beispielsweise von der Raumfahrt angetan und erstaunt, dass eine mögliche Marsexpedition wohl noch in diesem Jahrhundert stattfinden wird. Andere Jugendliche wollten wissen, wie viele Menschen in Österreich mit Energie aus Wasserkraft versorgen können. „Ich habe alles sehr interessant gefunden, es war voll cool, ich habe es mir nicht so toll vorgestellt!“, sagte eine Schülerin.

 

 

Zwei Jugendliche wissen bereits konkret, dass sie einmal im Bereich Forschung und Entwicklung tätig sein werden. Die Bereiche Informatik, Mathematik und Physik finden sie besonders spannend. Andere sind noch unentschlossen.

Auch von den ForscherInnen und ExpertInnen wollten wir wissen, in welchem Alter sie die Leidenschaft für ihren Fachbereich entdeckt haben. Herr Meissner wusste es bereits mit 14 Jahren, das Reparieren von Motorrädern brachte ihn zur Mechatronik. Frau Sejkora und Herr Tischler begeisterten sich zwischen 16 und 17 Jahren für ihren Fachbereich und Herr Biberger entdeckte die Leidenschaft für die Energieerzeugung etwas später, mit 23 Jahren, im Zuge seiner Berufstätigkeit.

Einen Tipp wollten die ExpertInnen den SchülerInnen am Schluss mitgeben: „Nutzt die Gelegenheiten, die euch geboten werden!“

September 22nd, 2016

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fti…remixed Speeddating mit ForscherInnen und EntwicklerInnen

Am Dienstag, 7. Juni, dem 1. Tag der dreitägigen IMAGINE16 Konferenz in Innsbruck, in Kooperation mit der Plattform ECSEL – Hochtechnologie Made in Austria (Electronic Components and Systems for European Leadership – Austria), hatten  Schülerinnen und Schüler der IT-HAK Imst und der HTLinn Anichstraße die Chance, ForscherInnen und EntwicklerInnen aus renommierten Unternehmen kennen zu lernen und sie über ihren Bildungsweg, ihre Arbeit und ihren Forschungsalltag auszufragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)
Konzept u. Moderation: Victoria Matejka und Irmgard Hitthaler (PlanSinn)

Marco Gavagnin beim fti…remixed Speeddating bei der IMAGINE16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Treffen zwischen SchülerInnen und ForscherInnen waren kurzweilig, denn pro Dialog-Station sind bei einem fti…remixed Speeddating etwa zehn Minuten Zeit. In dieser Zeit konnten die SchülerInnen sechs ExpertInnen aus dem Fachbereich Informations- und Kommunikationstechnologie kennenlernen. Die Diskussionen reichten dabei von Softwareentwicklung, Leiterplattenentwicklung, der richtigen Studienwahl, Statistik, bis hin zu Drohnentechnologie.

Folgende ForscherInnen stellten sich den Fragen der SchülerInnen:

 

Peter Caldera im Gespräch mit den Jugendlichen

Peter Caldera im Gespräch mit den Jugendlichen

 

Peter Caldera studierte Nachrichtentechnik an der TU Graz und arbeitet bei Intel Austria als Head of System Verification for Communication Products in Villach.
Als symbolischen Gegenstand für seine Forschertätigkeit brachte er ein Gateway mit: Ein Breitbandmodem (High Speed Digital Subscriber Line – VDSL), das noch nicht am Markt erhältlich ist. Peter Caldera thematisierte mit den Jugendlichen, welche Aufgaben und Schwierigkeiten dabei entstehen, ein solches Breitbandmodem zu entwickeln. Die Technologie dient zur sicheren Kommunikation zwischen unterschiedlichen Systemen bzw. Domains. Am Smartphone zeigte er den SchülerInnen einen Videoclip über die Intel Lichtshow mit 100 Drohnen. Vier Piloten steuerten mit Hilfe von Intel-Rechnern die mit LED Leuchten versehenen Drohnen. Ein Orchester begleitete live das Ballett.

 

 

 

 

Nathalie Vollert sprach zum Thema Statistik

Nathalie Vollert sprach zum Thema Statistik

Nathalie Vollert von der Firma Carinthian Tech Research AG (CTR) studierte technische Mathematik und Datenanalyse mit Vertiefung auf Statistik an der Universität Klagenfurt. Sie sieht sich als Statistikerin eher als eine Exotin in der technischen Forschung. Nicht desto trotz ist ihre Expertise sehr wichtig.
Mitgebracht hat sie einen kleinen und einen noch viel kleineren Scanner. Frau Vollert erklärte, ein neues Gerät, in dem Fall der winzige Scanner, wird in der Produktentwicklung erst am Computer simuliert. Durch die Daten, die in technischen Simulationen gewonnen werden, eruiert sie, wie das Modell aussehen muss, um allen Parametern zu entsprechen. Damit zum Beispiel der winzige Scanner die selben Fähigkeiten hat, wie das größere Vorgängermodell.

 

 

 

 

 

 

 

 

Markus Puff und Johann Pichler von Epcos OHG

Markus Puff und Johann Pichler von Epcos OHG

Markus Puff und Johann  Pichler arbeiten bei der Epcos OHG, im Bereich Produktentwicklung. EPCOS ist ein Unternehmen der TDK Group und ist ein Hersteller von elektronischen Bauelementen, Modulen und Systemen.
Sie stellen Elemente aus vielschichtigen Keramikteilen her mit deren Hilfe Plasma entsteht, auch der 4. Aggregatszustand genannt. Moleküle aus der Luft werden umgeformt, die Elektronen werden freigesetzt und so in eine neue Energieform verwandelt. Die SchülerInnen konnten dieses Plasma durch kleine lila Blitze erkennen. Diese neue Erfindung wird dazu benutzt Oberflächenstrukturen zu verändern oder auch um Wunden zu desinfizieren. Außerdem haben die beiden Experten verschiedene Keramikelemente mitgebracht, die zeigten, wie sie in den unterschiedlichen Forschungsstadien aussahen und wie sie sich mit der Zeit entwickelten.

 

 

 

 

Andrea Leitner spraach zum Thema Softwareentwicklung

Andrea Leitner spraach zum Thema Softwareentwicklung

Andrea Leitner hat an der Universität Graz Softwareentwicklung studiert und ihr Doktorat der Technischen Wissenschaft abgeschlossen. Nun arbeitet sie in diesem Bereich bei AVL List GmbH. Bei AVL werden Autos getestet. Auch hier wird das neue Objekt erst simuliert, ein Modell gebaut und anschließend getestet. Frau Leitners Tätigkeit ist die Entwicklung der Software, die die neuen Modelle bestmöglich testet. Für sie ist der Bereich Softwareentwicklung ein sehr spannender, da er in so gut wie jedem technischen Forschungsbereich gebraucht wird und ihre Arbeit daher sehr vielseitig sein kann. Frau Leitner ist zudem ehrenamtlich bei FEMtech tätig, einer Initiative des bmvit, die Frauen in Naturwissenschaft und Technik fördern und unterstützen.

 

 

 

 

 

Siegfried Krainer sprach über Drohnenentwicklung

Siegfried Krainer sprach über Drohnenentwicklung

Siegfried Krainer hat die HTL für Flugtechnik besucht und daraufhin das Physikstudium an der TU Graz abgeschlossen. Nach mehreren Jahren Berufserfahrung hat er am AIT – Austrian Institute of Technology seine Dissertation im Bereich Biosensorik und Molekularbiologie verfasst. Heute arbeitet Siegfried Krainer beim Unternehmen Infineon Technologies Austria AG und ist seit 2013 auch in der Lehre tätig und lehrt am MCI Innsbruck und an der FH Villach. Seine Forschungsfelder liegen im Bereich Leistungselektronik, Mechatronische Systeme, Automatisierungstechnik und Elektrodynamik.
Zum fti…remixed Speeddating brachte Siegfried Krainer eine Drohne mit und verdeutlichte anhand dieser, welche Soft- und Hardware in diesem Produkt stecken. Von Robotik über Schalt- und Softwareentwicklung, Chipkarten, Antikollisionssysteme und vielem mehr. Er sprach aus seinem Berufsalltag und erklärte dass vor allem große Technologieunternehmen Geld in die Forschung investieren um neue Kenntnisse und mehr Wissen zu generieren.

 

 

 

 

 

Marco Gavagnin im Gespräch mit den Jugendlichen

Marco Gavagnin im Gespräch mit den Jugendlichen

Marco Gavagnin studierte Chemie in Padua und schrieb seine Dissertation am Institut für Festkörperelektronik der Technischen Universität Wien (TU). Marco Gavagnin arbeitet bei Austria Technologie & Systemtechnik als Technologie-Früherkenner. Er identifiziert neue Technologien und evaluiert ihre Brauchbarkeit für das Unternehmen.

Als Anschauungsbeispiel hatte er Leiterplatten mitgebracht. Dabei wurde ersichtlich wie sich die Leiterplatten im Laufe der Zeit entwickelt haben und mittlerweile so klein sind, dass sie in ein Handy reinpassen.

 

 

 

 

 

Nachdem der Gong zum letzten Mal erklungen war und die SchülerInnen und ForscherInnen sich gegenseitig kennengelernt hatten, wollten wir natürlich wissen, was denn alles gesprochen und erfahren wurde.

Nicht nur Fragen zu den jeweiligen Forschungsobjekten und Forschungsbereichn wurden gestellt, sondern auch zum Arbeitsalltag der teilnehmenden ForscherInnen und EntwicklerInnen. Teils wollten die Jugendlichen wissen, wie denn das Arbeitsumfeld und die Zusammenarbeit mit KollegInnen aussieht, wieviel bestimmte Produkte kosten und wo welche Produkte im Konkreten angewendet werden. Ebenso wollten die SchülerInnen wissen, an welchen Zukunftsideen aktuell geforscht wird und welche praktischen Anwendungsmöglichkeiten bestehen.

 

 

 

 

Thematisiert wurde der Unterschied von der Arbeit in der Industrie und in der Forschung. Wobei ein Jugendlicher bereits jetzt weiß, dass sein Weg in die Forschung führen wird.

Einen Lieblingstisch zu benennen war nur schwer möglich, da an allen Thementischen unterschiedliche Themenbereiche angeschnitten wurden und Spannendes erfahren werden konnte.

Selbst die ForscherInnen haben im Alter von 18 Jahren noch nicht gewusst, wohin sie ihr Weg einmal führen wird. Marco Gavagnin hat in seiner Schulzeit selbst Events mit ForscherInnen besucht, doch leider war der Austausch damals nicht so interaktiv wie das fti…remixed Speeddating.

Am Schluss rief Siegfried Krainer die SchülerInnen auf stets kritische Fragen zu stellen, denn nur so können Entwicklungen vorangetrieben werden und „Technik die Welt verändern“.

Juni 16th, 2016

Posted In: Berufsbilder, ForscherInnen-Speeddating, Forschungsgegenstände, Frauen in der Forschung, IKT, Informationstechnologien, Rückblick

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Am 22. April 2016 bestand im Rahmen der Langen Nacht der Forschung die einmalige Gelegenheit, in die Innovations-Bim des bmvit einzusteigen und spannende Forscherinnen und Forscher kennenzulernen. Sowohl SchülerInnen des Bundesrealgymnasiums Vereinsgasse, 1020 Wien und des Bundesrealgymnasiums Rahlgasse, 1060 Wien, als auch zusteigende Fahrgäste aller Altersgruppen nutzten die Gelegenheit und fuhren mit der Ringbim.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)
Konzept u. Umsetzung: Irmgard Hitthaler, Milena Schnee, Andrea Dobersberger, Victoria Matejka und Fabian Hablützel (PlanSinn)

Sieben ForscherInnen und ExpertInnen wagten das Erlebnis und hatten sichtlich Spaß bei der Aktion.
Mit dabei waren:

Dipl. Ing.in Monika Wanjek und Victoria Schopf BSc. waren im Ringbim-Abteil zum Thema Mobilität vorzufinden. Monika Wanjek forscht an der Technischen Universität Wien (TU) im Fachbereich Verkehrssystemplanung und Victoria Schopf befindet sich aktuell in ihrem Masterstudium zur Raumplanung und Raumordnung an der TU Wien.

Victoria Schopf und Monika Wanjek im Interview mit Peter L. Eppinger

Die SchülerInnen und Fahrgäste konnten verschiedene Aspekte mit ihnen besprechen. Etwa ob mehr Verkehr gleichzeitig auch mehr CO2 Emissionen bedeutet? Welche VerkehrsteilnehmerInnen bei der Verkehrsplanung besonderer Aufmerksamkeit bedürfen? Oder welche maximale Leistungsfähigkeit eine U-Bahn pro Stunde und Richtung hat? Anhand von Klapp- und Hängeinformationen, angebracht an den Haltestangen und Sitzen der Ringbim, konnten sich die Fahrgäste zusätzliche Informationen zu diversen Verkehrsstudien einholen.

 

Im Themen-Abteil Informations- und Kommunikationstechnologie waren gleich drei Forscher vertreten. Dr. Rainer Planinc und Dr. Martin Kampel von CogVis Software und Consulting GmbH (cognitive computer vision) sind Experten im Bereich Bildverarbeitung, 3D Sensorik, Sturzerkennung und einigem mehr. Anhand eines Tablets konnten sich die Fahrgäste kurze Videosequenzen zum Projekt Fearless (Sturzerkennung) und zum Projekt Wellbeing (Ergonomie am Arbeitsplatz) anschauen und mit den Forschern in Kontakt treten. Die SchülerInnen konnten sich bei ihnen beispielsweise Informationen einholen, wie ein Computer Gesichter erkennt, oder wie Technologie älteren Menschen helfen kann und wieso eine Unterstützung durch Technik, speziell im Alter wichtig ist.

 

Rainer Planing und Martin Kampel im Gespräch mit den SchülerInnen

Rainer Planing und Martin Kampel im Gespräch mit den SchülerInnen

 

 

 

 

 

 

 

 

Christian Plasounig vom TU Space Team mit einer Rakete

 

 

 

 

 

 

 

Auch dabei war Christian Plasounig BSc. vom TU Space Team. Das TU Wien Space Team ist ein Verein von über 50 Studenten und Studentinnen aus unterschiedlichen Studienrichtungen. Gemeinsam entwickeln sie neben ihrem Studium experimentelle Flugobjekte, starten damit bei internationalen Wettbewerben und haben die Gelegenheit ihre Arbeiten auf Kongressen, Veranstaltungen und im Fernsehen zu präsentieren.

Ausgerüstet mit einer Rakete stand Christian Plasounig im Themen-Abteil Informations- und Kommunikationstechnologie. Bei ihm erfuhren die Fahrgäste welche Experimente das TU Space Team durchführt, welche Flugphasen eine Experimentalrakete hat und zu welchem Zeitpunkt einer Flugphase sich typischerweise der Raketenfallschirm geöffnet wird? Auch er hatte ein interessantes Video eines Experimentalraketenfluges des TU Space Teams mit dabei.

 

 

 

 

 

Spannende Gespräche gab es auch im Themen-Abteil Energie, Umwelt und Klimawandel. Zwei Forscher waren in die Ringbim eingestiegen und hatten spannende Forschungsgegenstände mit dabei.

Mag. Gregor Riss von Helioz hatte WADI mitgebracht. Wadi ermöglicht Wasserdesinfektion mit Hilfe von Sonnenenergie. Genau genommen handelt es sich um ein solarbetriebenes UV-Messgerät, das den Prozess solarer Wasserdesinfektion in einer PET-Flasche veranschaulicht. Ein lachender Smiley zeigt an, ab welchem Zeitpunkt das durch die UV Strahlen der Sonne desinfizierte Wasser getrunken werden kann.

Auch Mag. Dr. Christoph Matulla von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) fuhr in der Ringbim mit. Er beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Klimawandel und hält unter anderem Vorlesungen zu den Themen Klimamodellierung, Klimavergangenheit und Klimazukunft. Im Gespräch mit Herrn Matulla erfuhren die Fahrgäste und SchülerInnen, aus welchen Klima-Sphären sich das Klimasystem zusammensetzt, was das Klimasystem Erde antreibt und warum es gegen Ende der 1980er Jahre zu einem starken Temperaturanstieg kam.

Christoph Matulla erklärt das Thema Klimawandel beispielhaft an im Glas mitgebrachten Fliegen

Christoph Matulla erklärt das Thema Klimawandel beispielhaft an im Glas mitgebrachten Fliegen

 

 

 

 

 

 

 
Die Schülerinnen und Schüler verbrachten jeweils eine halbe Stunde in der Ringbim. Sie hatten die Aufgabe mit den ForscherInnen in Kontakt zu treten, das Gespräch zu suchen und ein Quiz im jeweiligen Themenbereich zu lösen. Antworten auf ziemlich knifflige Fragen mussten gefunden werden, um den Lösungssätzen auf die Spur zu kommen. An der Station Rathaus/Burgtheater verließen die SchülerInnen die Straßenbahn. Gemeinsam mit dem fti…remixed Team tauschten sie sich untereinander aus, schilderten, was sie gesehen und erfahren hatten und teilten den anderen Gruppen ihre Lösungssätze mit.

Mai 10th, 2016

Posted In: Berufsbilder, ForscherInnen-Speeddating, Forschungsgegenstände, Frauen in der Forschung, IKT, Mobilität

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fti…remixed Speeddating

Am 26. April 2016 fanden zwei fti…remixed Dialogveranstaltungen mit ForscherInnen und SchülerInnen im Rahmen der CareerFair am FH Campus Wien statt. Teilgenommen haben dabei insgesamt 90 SchülerInnen der HTBLA Eisenstadt, des Bundesrealgymnasiums Franklinstraße 1210 Wien, der Neuen Mittelschule Singrienergasse 1220 Wien und der Neuen Mittelschule in 1160 Wien, Koppstraße 110/II.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)
Konzept u. Moderation: Victoria Matejka und Irmgard Hitthaler (PlanSinn)
fti...remixed Speeddating

 

Während der zwei Speeddatings konnten die SchülerInnen sechs spannende ForscherInnen und ExpertInnen aus unterschiedlichen Disziplinen kennenlernen. Die Diskussionen reichten dabei von künstlicher Intelligenz, 3D Druckern, der richtigen Studienwahl, die Sicherheit bei der Nutzung von Smartphones, bis hin zu Genderaspekten in der Gestaltung öffentlicher Räume und vielem mehr.

Folgende ForscherInnen stellten sich den Fragen der SchülerInnen und waren mit Begeisterung dabei: (mehr …)

April 29th, 2016

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