Wissenschaftskommunikationsplattform für Jugendliche
 

Am Freitag, den 24. November 2017 fand eine fti…remixed Dialogveranstaltung in Form eines Speeddatings im Rahmen der BeSt Salzburg – Die Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung im Arena City Hotel statt. Schülerinnen und Schüler des Christian-Doppler Gymnasiums und des Werkschulheims Felbertal hatten die Möglichkeit, 7  Expertinnen und Experten kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

Konzept und Moderation: Carina Krausler und Johannes Brossmann, PlanSinn Planung und Kommunikation GmbH

SchülerInnen beim fti…remixed Speeddating im Rahmen der BeSt Salzburg

Folgende Expertinnen und Experten haben beim Speeddating mitgemacht:

 

Drohnen in der Forschung!

Sebastian d’Oleire-Oltmanns brachte als Forschungsgegenstand eine Drohne mit

Sebastian d’Oleire-Oltmanns hat Landschafts- und Umweltplanung an der Technischen Universität Berlin studiert und an der Goethe Universität Frankfurt in Geoinformatik promoviert. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Geoinformatik – Z_GIS  an der Universität Salzburg.

Als Forschungsgegenstand brachte er eine Drohne mit

Drohnen sind nicht nur zum Spielen da, auch die Forschung hat sie für sich ent­deckt. Sebastian d’Oleire-Oltmanns hat als Forschungsgegenstand eines dieser Flugobjekte mitgebracht. Mit Hilfe dieser können Bilder für unterschiedlichste Arbeitsbereiche aufgenommen werden. Einerseits können so mit Momentaufnahmen Kartierungen gemacht werden. Andererseits ist auch die Berechnung eines dreidimensionalen Bildes möglich. Dabei fliegt die Drohne in derselben Höhe über eine Fläche und macht Bilder. Dies wird noch einmal in einer anderen Entfernung gemacht. Durch die beiden Bilder in unterschiedlicher Entfernung vom Boden kann ein 3D Bild erstellt werden. Auch in der Landwirtschaft kommen diese Drohnen zum Einsatz. Dabei wird ein Feld fotografiert. Der Landwirt sieht dann wo zum Beispiel der Mais niedriger ist. Dort gibt es Bedarf zu düngen. So kann er gezielt den einzelnen Bereich mit Dünger versorgen und muss diesen nicht auf dem gesamten Feld ausbringen. Durch diesen geringeren Einsatz von Düngemitteln kann ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

 

Was haben Chips mit Skifahren zu tun?

Thomas Grasmann begeisterte mit seiner langjährigen Erfahrung in der Entwicklung

Thomas Grasmann hat die Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt in Salzburg im Fachbereich Elektrotechnik besucht. Er ist seit 34 Jahren bei der Firma SKIDATA AG und ebenso lange in der Entwicklung tätig. Momentan liegt ein Schwerpunkt seiner Arbeit in der Entwicklung von berührungslosen Zutrittssystemen. Dafür werden extrem kleine Chips in die Skikarten eingeschweißt, die beim Zutritt zum Lift von einem Computer ohne Berührung gelesen werden.

Thomas Grasmann erklärte, dass die Betreiber der Schigebiete sich nicht nur für den berührungslosen Zutritt zu den Schiliften interessieren. Mit der Zutrittsberechtigung wird auch jedes Mal abgefragt, mit welchem Lift die Person wie oft fährt. So kann festgestellt werden welche Pisten am beliebtesten sind. Auch können Rückschlüsse in der Pistennutzung auf die Altersgruppen Kinder, Jugendliche und Erwachsene gewonnen werden. Damit all das funktioniert, entwickelt der Experte mit seinem Team immer wieder neue Lösungen. Auf Nachfrage eines Schülers erzählte Herr Grasmann aber auch, dass das Testen dieser neuen technischen Systeme oft noch länger dauert als das Entwickeln selbst. Zudem sind solche Tests sehr aufwendig.

 

Mit einer App lernen richtig zu trainieren?

Eva Lugstein erklärte die möglichen Anwendungen eines digitalen Körpermodells

Eva Lugstein studiert Informatik an der Universität Salzburg und ist als studentische Mitarbeiterin bei der Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H. tätig. Im Rahmen dieser Tätigkeit forscht sie gerade für ihre Masterarbeit, in der es um die Entwicklung eines Körpermodells geht. Dieses digitale Modell soll die Bewegungen des menschlichen Körpers widerspiegeln und verstehen. Konkret geht es darum, dass am Körper befestigte Sensoren Informationen zu ausgeführten Bewegungen an ein Smartphone übertragen. Auf dem Smartphone soll dann eine App die Daten analysieren, und mit dem digitalen Körpermodell abgleichen. So eine Anwendung könnte in den Bereichen Fitness und Rehabilitation angewendet werden, um den NutzerInnen Feedback zu ihren Bewegungen zu geben. So könnten Menschen z.B. nach einer Verletzung lernen, muskelstärkende Übungen richtig auszuführen. Oder SportlerInnen könnten beim Training Rückmeldungen erhalten, ob sie ihren Körper optimal bewegen.

 

Was hat Fifa18 mit der Körperhaltung zu tun?

Wolfgang Kremser beschäftigt sich mit Technologien, die auch bei Computerspielen zum Einsatz

Wolfgang Kremser studierte Angewandte Informatik an der Universität Salzburg und macht gerade das Masterstudium Data Science. Derzeit arbeitet er bei der Salzburg Research Forschungsgesellschaft m.b.H., wo er als Junior Researcher tätig ist.

Ein Bewegungssensor überträgt Daten an ein Smartphone

Wolfgang Kremser hat sich in den letzten Jahren viel mit Mobilität im Bereich der Verkehrstechnik beschäftigt. Sein Forschungsschwerpunkt liegt jetzt in einer anderen Form von Mobilität – der menschlichen Mobilität. Als Forschungsgegenstand hatte er einen Sensor und eine Android-App mit. Dieser Sensor misst an der x-Achse die Bewegung und die Beschleunigung und kann auch seine Drehgeschwindigkeit per Bluetooth an die Android-App schicken. Diese stellt die Lage des Sensors in einem virtuellen Raum nach. Wenn man mehrere Sensoren hat und die Lage zueinander weiß, kann man den Winkel zwischen ihnen berechnen. So erkennt zum Beispiel eine App ob eine Person eine falsche Körperhaltung einnimmt. Die App kann dann eine Information an die betreffende Person schicken, damit diese die Haltung korrigiert. Diese Technologie soll vor allem im Bereich der Rehabiitation eingesetzt werden.

 

Können Häuser in Zukunft intelligente Stromnutzer werden? Ja!

Judith Schwarzer präsentierte ein Modell eines „Smart Homes“

Judith Schwarzer hat Diplomphysik an der TU Darmstadt und Sport auf Lehramt an der Deutschen Sporthochschule Köln studiert, arbeitet aber jetzt in einem ganz anderen Bereich: als Assistenzprofessorin am Studiengang Informationstechnik und Systemmanagement an der Fachhochschule (FH) Salzburg. Dort forscht und lehrt sie zum Thema „Smart Homes“ und „Smart Grids“. Bei beiden geht es um den intelligenten Umgang mit Strom, also wie die Nutzung im Haushalt und die Übertragung in Stromnetzen verbessert werden kann.

Als Forschungsgegenstand brachte Frau Schwarzer ein Modell eines „Smart Homes“ mit. An diesem erklärte sie, um was es sich bei dem Konzept konkret handelt. In einem Haus könnte zum Beispiel mit einer Solaranlage am Dach Strom produziert werden. Gleichzeitig gibt es zahlreiche Geräte, die Strom verbrauchen – Waschmaschine, Geschirrspüler oder elektronische Kochherde, und in Zukunft vermehrt auch Elektroautos. Nun stellt sich die Frage, wann die Solaranlage am meisten Strom produziert und wann welches Gerät am sinnvollsten genutzt bzw. geladen werden könnte? In einem „Smart Home“ werden solche Entscheidungen unter Einbeziehung von IT (Informationstechnologien) getroffen. Diese beziehen nicht nur das Geschehen im Haus selbst, sondern auch im weiteren Stromnetz mit ein, also ob z.B. gerade viel oder wenig Strom verfügbar ist.

Um den produzierten Storm, vor allem von erneuerbaren Energiequellen wie Windkraft und Solaranlagen effizienter zu nutzen, benötigt es „Smart Grids“ – intelligente Stromnetze. Frau Schwarzer erklärte, dass diese Netze mit Hilfe von IT und Internet aufgebaut werden, um Stromproduktion und -verbrauch möglichst sinnvoll abzustimmen.

 

Wie interagieren Menschen und Maschinen?

Thomas Meneweger erzählte von den Herausforderungen automatisierter Systeme

Thomas Meneweger hat Soziologie an der Universität Salzburg studiert. Über ein Projekt ist er zum Center for Human-Computer Interaction der  Universität Salzburg gekommen. An diesem Zentrum arbeiten WissenschaftlerInnen und ForscherInnen aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen. Sie beschäftigen sich damit, wie Menschen und Maschinen interagieren.

Thomas beschäftigt sich speziell mit der Frage, wie Menschen und automatisierte Systeme in der Produktion zusammen arbeiten. Als Beispiel erzählte er von einer Fabrik, wo automatisierte Gabelstapler (also ohne Fahrer, gesteuert von einem Computer) unterwegs sind. Er erklärte den SchülerInnen, dass solche Systeme sehr komplex sind, vor allem wenn Fehler auftreten und gelöst werden müssen. Das Wartungspersonal ist also sehr gefordert, weil oft die Probleme ganz woanders liegen als vermutet.

Als das Thema zu selbstfahrenden Fahrzeugen schwenkte, warf eine Schülerin eine spannende Frage ein: Ob solche automatisierten Systeme (z.B. selbstfahrende Autos) nicht problematisch wären aus ethischer Sicht? Thomas stimmte zu, und erklärte, dass es an der Schnittstelle von Mensch und Maschine immer um die Fragen der Kontrolle und Verantwortung gehe.

 

Teststreifen in der Entwicklung

Susanne Schaller erzählte, wie die Entwicklung von Teststreifen funktioniert

Susanne Schaller hat zwei ihrer liebsten Schulfächer – Biologie und Informatik – im Bioinformatikstudium an der FH Oberösterreich, Campus Hagenberg, kombiniert. Das Masterstudium hat sie im Bereich Biomedizinische Informatik absolviert. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Oberösterreich, Campus Hagenberg.

Die Forscherin erklärte das Thema an symbolischen Indikatorstreifen

Susanne Schaller ist gerade an der Entwicklung von Indikatorstreifen beteiligt, mit deren Hilfe Zucker im Harn nachgewiesen werden kann. Um Zucker im menschlichen Körper nachweisen zu können wird hauptsächlich Blut verwendet, dies bedeutet aber auch sich selbst stechen zu müssen. Der Indikatorstreifen soll es ermöglichen Zucker im Harn feststellen zu können. Damit kann jede und jeder selbst sehr einfach feststellen, ob Zucker im Harn ist. Wenn der Test positiv ist, wäre ein Besuch beim Hausarzt ratsam, der dann weiter abklären kann warum Zucker im Harn nachgewiesen wurde. So kann früh erkannt werden, ob jemand an bestimmten Krankheiten erkrankt ist z.B.: an Diabetes. Besonders spannend findet Susanne Schaller die Entwicklung einer einzigartigen Enzymlösung, welche auf den Papierstreifen aufgetragen wird. In dieser Lösung sind diverse Chemikalien, die mit dem Zucker eine Reaktion eingehen und sich dann umfärben. Dieser Farbumschlag wird am Teststreifen sichtbar und gibt Auskunft darüber ob Zucker im Harn ist. Auch eine Besonderheit ist, dass der Indikatorstreifen nur aus Papier bestehen soll. Damit ist er umweltfreundlich und kann nachhaltig produziert werden.

 

Feedback der Jugendlichen

Die Jugendlichen notierten ihre Highlights als Reflexion des Speeddatings

November 29th, 2017

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Am Dienstag, den 24. Oktober 2017, fand ein fti…remixed Speeddating im Rahmen des Herbstkongresses „Technolution – Frauen in der Technik!“ im Technischen Museum Wien statt. Schülerinnen und Schüler der Höheren Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Wien 10, Reumannplatz, und der Höheren Technischen Lehranstalt Wien-Ottakring hatten die Möglichkeit sechs Forscherinnen und Technikerinnen kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

SchülerInnen beim fti…remixed Speeddating bei der Technolution – Frauen in der Technik!

 

Welche Forscherinnen und Technikerinnen beim Speeddating mitgemacht haben erfährst du hier:

 

Welche Schritte hat ein Forschungsprojekt überhaupt?

Bente Knoll erklärt die einzelnen Projektschritte des Projektes „Demenz in Bewegung“

Bente Knoll hat Landschaftsplanung und –pflege an der Universität für Bodenkultur Wien studiert und ihr Doktorat der Technischen Wissenschaften an der Technischen Universität Wien gemacht. Sie arbeitet bei bnk – Büro für nachhaltige Kompetenz.

Aktuell arbeitet Bente Knoll an einem Projekt mit dem Titel „Demenz in Bewegung.“ Sie berichtete den interessierten Schülerinnen und Schülern welche Schritte in solch einem Projekt notwendig sind. Angefangen hat das Projekt mit einem 50-seitigen Papier, welches bei der FFG – der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft – eingereicht wurde. Dort sitzt eine Jury, welche Fördergelder vergibt. Nachdem die Finanzierungszusage von der FFG gekommen ist, konnte das Projekt gestartet werden. Als erstes sollten Spaziergänge mit dementen Menschen gemacht werden. Nur mit wem genau? Wie kommt man zu Menschen mit Demenz? Wie geht man mit ihnen um? Das waren Fragen, die erstmal geklärt werden mussten. Nachdem diese Menschen gefunden waren und die Spaziergänge gemacht wurden, war die zentrale Frage „Wie geht es Personen mit Demenz, wenn sie draußen unterwegs sind?“ Diese Spaziergänge wurden in Protokollen festgehalten und erste Erkenntnisse in einem Paper veröffentlicht. Es wird weiter daran gearbeitet und nach Lösungen gesucht. Wobei soviel steht fest: Menschen mit Demenz sind nicht alle gleich! Daher gibt es nicht die eine Lösung. Es muss mehr Bewusstsein für Demenzerkrankte in der Bevölkerung geschaffen werden.

 

Frauen in der KFZ-Technik!

Kathie Wiest erzählt wie es als einziger weiblicher Lehrling in der KFZ-Nutzfahrzeugtechnik ist.

Nina Katharina Wiest ist KFZ-Technikerin-Lehrling mit Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik im 4. Jahrgang bei MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich GesmbH.

Kathi Wiest hatte schon immer Interesse an Technik, als Kind hat sie immer bei ihrem Großvater in der Werkstatt mitgeholfen. Trotzdem hat sie erstmal eine Lehre als Maler- und Anstreicherin begonnen, was ihr nicht gefallen hat. Dann hat sie sich bei MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich GesmbH für eine Lehrstelle als KFZ-Technikerin beworben. Dort durfte sie zuerst ein Praktikum machen, um für sich einschätzen zu können, ob sie sich für eine Arbeit als KFZ-Technikerin interessiert und diesen Beruf ausüben will. Kathi Wiest hat nach diesem Praktikum als erster weiblicher Lehrling dort begonnen und ist begeistert von ihrem Beruf. Auch von MAN Truck & Bus Vertrieb Österreich als Arbeitgeber ist sie überzeugt. Die Unterstützung von den Kollegen und den familiären Umgang schätzt sie sehr.

 

Werden meine Daten abgefangen?

Stefanie Plieschnegger informierte über WiFi-Security

Stefanie Plieschnegger hat im Bachelor Informatik an der Technischen Universität Wien studiert und absolviert derzeit im Masterstudiengang Software Engineering. Sie hat bei Anyline GmbH, einem österreichischen Startup-Unternehmen welches sich auf die Text- und Zeichenerkennung mittels Smartphone spezialisiert hat, sowie bei Xylem Technologies erste Arbeitserfahrung sammeln können. Derzeit arbeitet sie bei sba Research GmbH.

Stefanie Plieschnegger arbeitet gerade an einer Feldstudie zu WiFi-Sicherheit. Dabei entwickelt sie eine Android App und Serverinfrastruktur für die Studie. Zentrale Frage bei ihrer Forschung ist „Wie oft werden Daten in öffentlichen Wi-Fi-Netzen abgefangen?“ In öffentlichen Netzen sind die Daten unverschlüsselt. Andere NutzerInnen im selben Netz können einfach alles an Datentraffic von anderen NutzerInnen sehen. Die von ihr entwickelte App läuft immer im Hintergrund und verbindet sich automatisch mit öffentlichen Netzwerken sobald sie eines findet. Dabei überprüft sie, ob jemand Daten abfängt. Als NutzerIn bemerkt man nicht ob Daten abgefangen werden. Man sollte in öffentlichen WiFi-Netzen vorsichtig sein was sensible Daten wie zum Beispiel Passwörter anbelangt.

 

Wenn Roboter denken lernen

Lara Lammer hatte kleine Roboter mit im Gepäck!

Lara Lammer hat Mechatronik an der Technischen Universität Graz sowie Robotik an der Technischen Universität Wien studiert. Früher arbeitete sie unter anderem an Drehgestellen für Züge bei Siemens Verkehrstechnik in Graz. Jetzt arbeitet und forscht sie an der Technischen Universität Wien im Bereich Mensch-Roboter-Interaktion.

Das Highlight an Frau Lammers Station waren sicher die beiden kleinen Roboter, die über den Tisch flitzten, selbstständig die Tischkanten erkannten und dann in eine andere Richtung weiter fuhren. Frau Lammer erklärte die Funktionsweise mit einem Vergleich: Die Sensoren des Roboters sind vergleichbar mit den menschlichen Augen. Die Information „Achtung: Tischkante“ wird an den Controller geschickt – das Gehirn des Roboters. Von hier geht die Information „Richtung ändern“ an die Motoren, die die Räder lenken. Frau Lammer machte den Jugendlichen klar: Im Bereich Robotik sind nicht nur technische Berufe wichtig. Wir brauchen nicht nur TechnikerInnen, sondern auch JuristInnen, PhilosphInnen und EthikerInnen, die sich zukünftig mit dem Bereich Robotik auseinander setzen. Ein Grundverständnis für die Programmierung von Robotern ist für die Menschen in jenen anderen Feldern sehr wichtig.

 

Alles im Fluss!

Elisabeth Mattersberger zeigte, was es Spannendes an Flüssen zu entdecken gibt.

Elisabeth Mattersberger hat Kulturtechnik und Wasserwirtschaft an der Universität für Bodenkultur Wien studiert. Dabei hat sie schon in der Studienzeit viel Arbeitserfahrung bei den Büros Mayr&Sattler OG, hydrophil iC GesmbH und iC consulenten ZT GmbH gesammelt.
Die Jugendlichen wussten gar nicht, dass man „Wasserbau“ studieren kann.

Frau Mattersberger erklärte, wie viele verschiedene Felder in den Flussbau hineinspielen: Meteorologie, Hydrologie, Hydraulik, Botanik, bis hin zu Konstruktion und Vermessung. Anhand einer Flusskarte erklärte sie den Jugendlichen, wie die unterschiedlichen Themenbereiche in ihrer Arbeit zusammenwirken und wie wichtig genaue Berechnungen im Flussbau sind. Derzeit arbeitet Frau Mattersberger als Projektleiterin bei flussbau iC GesmbH.

 

Wie und warum nutzen wir alle Wikipedia, youtube und co?

Corinna Raith erzählte den SchülerInnen etwas über user generated Content

Corinna Raith studierte Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität Wien und ist jetzt im Doktoratsstudium Wirtschaftsinformatik. Derzeit erforscht sie, wie und warum Studierende „user generated Content“ Internetseiten benutzen, also Seiten, die von den Usern selbst mit den Inhalten versehen werden, zum Beispiel Wikipedia oder Youtube. Das Forschungsgebiet geht über die technischen Rahmenbedingungen hinaus: Frau Raith beschäftigt sich intensiv mit psychologischen Faktoren der NutzerInnen.

Zusätzlich ist sie als FIT-Botschafterin im Einsatz. Sie ermutigt im Studien-Orientierungsprogramm Frauen in die Technik (FIT) junge Frauen, auch technische oder naturwissenschaftliche Ausbildungswege in Erwägung zu ziehen.

Oktober 30th, 2017

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Am Freitag, den 29. September 2017 fand ein fti…remixed Speeddating im Rahmen der European Researchers’ Night im Technologischen Gewerbemuseum (TGM), HTBLuVA Wien XX statt. Schülerinnen und Schüler des TGM hatten die Möglichkeit sechs Forscherinnen und Forscher kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

SchülerInnen beim fti…remixed Speeddating bei der European Researchers’ Night

 

Welche Forscherinnen und Forscher beim Speeddating mitgemacht haben erfährst du hier:

 

Polare Meeresökologie in Wien?

Renate Degen: Was hat Meeresbiologie mit dem Klimawandel zu tun?

Renate Degen hat Ökologie und Meeresbiologie studiert und ihr Doktorat am Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven gemacht. Sie unterrichtet an der Universität Wien.

In der Arktis sind die Auswirkungen des Klimawandels schon viel fortgeschrittener als auf anderen Kontinenten. Die Mikrofauna, also die Kleinstlebewesen, reagieren sehr sensibel auf klimatische Veränderungen.

Mit einem Sieb können MeeresbiologInnen wie Renate Degen den Meeresboden auf kleine Tiere untersuchen. Als Forschungsgegenstand hatte sie ein Sieb mit. Im oberen Teil dieses Siebes fallen Tiere bis 1mm durch. Der untere Bereich des Siebes hat eine Maschenweite von 32 Micrometer, damit können noch kleinere Lebewesen aussortiert werden. Die so ausgesiebten Tiere können nach Größe geordnet, gezählt und beobachtet werden. Damit lassen sich Rückschlüsse auf den Zustand der polaren Ökologie ziehen und in weiterer Folge auch auf die Dimensionen des globalen Klimawandels.

Im Gespräch mit IT-Interessierten Jugendlichen berichtete Frau Degen, dass BiologInnen heutzutage sehr eng mit InformatikerInnen zusammenarbeiten. Viele der heutigen Erkenntnisse stammen von aufwändig programmierten Modellen und Analysen.
Ein Schüler erklärte, genau in diesem Feld könnte er sich ebenfalls vorstellen, später zu arbeiten.

 

Was sind Smart Grids?

Thomas I. Strasser: interdisziplinäres Arbeiten wurde diskutiert

Thomas I. Strasser hat Wirtschaftsingenierwesen-Maschinenbau (mit Fokus auf Regelungs- und Automatisierungstechnik) an der Technischen Universität Wien studiert und forscht jetzt als Senior Scientist am AIT Austrian Institute of Technology  zu Smart Grid Lösungen.

Smart Grids? Das sind intelligente, elektrische Systeme, die erneuerbare Energieerzeugung integrieren und die Stromnutzung sowohl kosteneffizienter, energieeffizienter als auch energieeffizienter machen sollen. Der Trick ist eine kommunikative Vernetzung zwischen diversen (erneuerbaren) Energiequellen und Energieverbrauchern.

Herrn Strassers Spezialgebiete liegen im Bereich von automatisierungstechnischen Lösungen für Smart Grids und deren Validierung. An einem Controll Board für dezentrale Energieerzeuger erklärte er, wie in seinem Job Hardware und Software-EntwicklerInnen eng miteinander zusammenarbeiten. Denn das Themenfeld ist interdisziplinär: Wissen aus den Bereichen Energietechnik/Elektrotechnick und IT/Automatisierungstechnik fließt mit ein. Die Jugendlichen interessierte zum Beispiel, in wie weit erneuerbare Energien in Smart Grid Lösungen mitgedacht werden oder welche Job-Aussichten ProgrammierInnen in diesem Bereich haben.

 

Was hat Verhaltensforschung mit der gebauten Umwelt zu tun?

Verhaltensforschung stand bei Elisabeth Oberzaucher am Programm

Elisabeth Oberzaucher studierte Biologie mit der Spezialisierung auf Zoologie und später Verhaltensforschung an der Universität Wien. Anfangs beschäftigte sie sich mit dem Verhalten von Ameisen, dann von kleinen Vögeln und schließlich mit dem Verhalten von Menschen. Ihr Spezialgebiet: Wie interagieren Menschen mit der gebauten Umwelt? Wie reagieren sie darauf? In einem aktuellen Projekt in Kooperation mit dem TGM analysiert das Forschungsteam die Wirkung von Schulräumen im TGM. Die Forschungsergebnisse sollen fördern, dass ArchitektInnen sich gezielter die Frage stellen können: Wer wird diese Räume benutzen? Und wie werden diese genutzt?

Heute forscht und lehrt Frau Oberzaucher an der Universität Wien sowie an der Universität Ulm. Außerdem ist sie Mitglied bei den Science Busters und Ko-Autorin des neuen Buchs „Warum landen Asteroiden immer in Kratern?“

Auf die Frage eines Jugendlichen, was ihr besonders Spaß mache an ihrem Beruf, antwortet Frau Oberzaucher: „Das hier! Mit jungen Menschen über meine Arbeit sprechen.“

 

Ist 3D Erkennung am iPad möglich?

Martin Kampel zeigte wie 3D Erkennung funktioniert

Martin Kampel studierte Datentechnik und Informatik an der Technischen Universität Wien. Er ist Informatiker mit Schwerpunkt auf Bildverarbeitung und spezialisiert im Bereich Ambient Assisted Living (AAL) und Visual Surveillance. AAL beschreibt den Einsatz von Kommunikations- und Informationstechnolgien, die den Alltag von älteren Menschen unterstützen sollen. Diese Technologie passt sich den Bedürfnissen des Nutzers an und ermöglicht zum Beispiel ein längeres selbständiges Leben im eigenen Zuhause. Visual Surveillance beschreibt eine Videoüberwachung mit einer intelligenten Bildverarbeitungstechnologie, die zum Beispiel Bewegungen an Hand eines bestimmten Musters erkennt.

Als Forschungsgegenstand hatte er ein iPad mit einem 3D Sensor mit. Mit Hilfe dieser 3D Erkennung ist es möglich, Szenen zu beschreiben und Verhaltensmuster genau vom Hintergrund abzugrenzen. Das Programm analysiert diese Muster aus verhaltenstechnischer Sicht und erkennt, wenn diese Muster durchbrochen werden. Es stellt zum Beispiel fest ob eine Person gestürzt ist oder nicht.

 

Chipdatenabfrage ganz leicht mittels Handy!

Michaela Zlöbl zeigt unterschiedliche Chiparten

Michaela Zlöbl studierte Telematik an der Technischen Universität Graz. Sie arbeitet bei Infineon Technologies in Graz im Bereich der Chipentwicklung.

Chipkarten auslesen funktioniert ganz einfach. Mithilfe eines NFC-fähigen Smartphones und einer App können Daten vom Chip eines Reisepasses einfach ausgelesen werden. So kommt jeder an persönliche Daten heran. Damit das nicht so einfach bleibt, entwickelt Michaela Zlöbl Sicherheitschips für Bankomatkarten, Reisepässe und Gesundheitskarten.

 

 

 

Raketenbauteile aus Österreich!?

Sebastian Seisl erklärt, wie die Rakete des TU Space Teams funktioniert

Sebastian Seisl studiert Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau an der Technischen Universität Wien. Er ist leidenschaftlich im TU Space Team der Technischen Universität Wien aktiv. Das ist eine Gruppe von Studierenden, die sich aus Interesse intensiv mit Luft- und Raumfahrttechniken beschäftigen. Sie entwerfen und bauen selbst Rakten und lassen diese starten. Je nach Rahmenbedingungen können die Raketen vom Space Team mehrere Kilometer fliegen. Seit 2015 gibt es eine 3D-gedruckte Rakete aus einem Stück. Herr Seisl selbst beschäftigt sich hauptsächlich mit einem Auswurfmechanismus für Messsonden aus einer Rakete.

 

 

 

Oktober 6th, 2017

Posted In: ForscherInnen-Speeddating, Rückblick

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fti…remixed Speeddating im Rahmen der IMAGINE 2017

Am Dienstag, den 20. Juni 2017 fand ein fti…remixed Speeddating im Rahmen der IMAGINE-IKT 17 am Petersplatz in Wien statt. Rund 40 Schülerinnen und Schüler der Sir-Karl-Popper-Schule (4. Bezirk) und der Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus (21. Bezirk), hatten die Möglichkeit, sieben Forscherinnen und Forscher kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

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Juni 26th, 2017

Posted In: Berufsbilder, Education, ForscherInnen-Speeddating, Forschungsgegenstände, IKT, Informationstechnologien, Rückblick, Veranstaltungen

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fti…remixed Speeddating im Rahmen der 
Yo!tech

Am Mittwoch, den 1. März 2017 fand ein fti…remixed Speeddating im Rahmen der YO!tech Messe in der Seifenfabrik in Graz statt. 45 Schülerinnen und Schüler der Höheren technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt Ortweinschule Graz, der Höheren technischen Bundeslehr- und Versuchsanstalt Graz-Gösting und des Bundesgymnasiums Lichtenfels, im Alter zwischen 16 und 18 Jahren hatten die Möglichkeit, sechs Expertinnen und Experten kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

SchülerInnen beim fti…remixed Speeddating bei der YO!tech Oberstufen Messe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Welche Forscherinnen und Forscher beim Speeddating mitgemacht haben erfährst du hier:

 

Dein Passwort kannst du ändern, deine biometrischen Daten nicht!

Reinhard Findling – Biometric Security

Rainhard Findling hat das Bachelor- sowie das Masterstudium in Mobile Computing an der Fachhochschule Oberösterreich absolviert und ist jetzt Forschungsmitarbeiter bei u’smile am Campus Hagenberg der Fachhochschule Oberösterreich.

Als Forschungsgegenstand hatte er ein Smartphone und eine Chipkarte mitgebracht, wie sie bei Bankomatkarten üblich sind. Diese Chips sind im Grunde wie ein kleiner Computer, auf welchem eine kleine Menge an Daten im Kilobytebereich gespeichert wird. Reinhard beschäftigt sich damit, biometrische Daten wie zB. einen Fingerprint oder Gesichtsbiometrie sicher auf einem Chip unterzubringen, damit sie vor Diebstahl gesichert sind. Der Datenklau von biometrischen Daten ist weitaus schwerwiegender als das Stehlen von Passwörtern. Passwörter können schnell geändert werden, der persönliche Fingerprint jedoch nicht. (siehe Wordrap Rainhard Findling)

 

 

Wie kann erneuerbare Energie für Smartphone Akkus genutzt werden?

Erneuerbare Energie auf Handtaschen
Alexander Lang

Alexander Lang arbeitet bei SunnyBAG GmbH in Graz. Dort werden Taschen mit Solarpaneelen hergestellt.

Als Forschungsgegenstand hatte er ein flexibles Solarpanel sowie ein Power Pad mitgebracht. Das Solarpanel kann auf einem Rucksack montiert und direkt mit einem Smartphone zum Akkuladen verbunden werden. Das Power Pad hat einen integrierten Akku, der die erzeugte Energie speichern kann.

Alexander ist es wichtig Solarzellen NormalverbraucherInnen greifbar zu machen und vor allem zu erklären, wie viel diese leisten können. Vorteil dieser Solarpaneele: Wenn man sich längere Zeit im Freien ohne Zugang zu einer Steckdose aufhält und das Smartphone oder andere elektronische Geräte dabei viel nutzt kann mit erneuerbarer Energie der Akku geladen werden. SunnyBAG GmbH Rucksäcke werden auch von Ärzte ohne Grenzen genutzt.  SunnyBAG stellt auch heuer wieder ein Sommerpraktikum von bmvit/FFG zur Verfügung. (siehe Wordrap: Alexander Lang)

 

 

Was kann man mit 3D Kameras machen?

3D Kameras und Sensorenentwicklung
Gabriele Faller

Gabriele Faller hat Telematik und Rechtswissenschaften studiert und arbeitet bei Infineon Graz im Bereich 3D Imaging Automotive, Sense and Control.

Als Forschungsgegenstand hatte sie mehrere Kameras mitgebracht, mit deren Hilfe die Schülerinnen und Schüler 3D Bilder aufnehmen konnten. Unter anderem ein Programm am Smartphone, mit dem durch das Drehen kurzer Videos die Umgebung dreidimensional aufgenommen wird. Bei Infineon entwickelt sie unter anderem Sensoren für 3D-Kameras, welche die Distanz von Objekten messen. Dabei wird Licht von der Kamera ausgesendet und sobald es auf ein Objekt trifft wieder zurückgesendet. Die Sensoren können somit die Entfernung von Objekten zur 3D-Kamera messen. Ziel der Forschung ist es, Kameras für Autos mit Selbstfahr-Funktion zu entwickeln. (siehe Wordrap: Gabriele Faller)

 

 

Was hat „Grumpy Trumy“ mit Lernplattformen zu tun?

Gaming und Grumpy Trumpy bei Stefan Sgouridis

Stefan Sgouridis hat sein Hobby zum Beruf gemacht. Er ist Game Researcher am Institute of Information Systems and Computer Media an der Technischen Universität Graz.

In seinem Arbeitsalltag bewertet er das Spielverhalten von SpielerInnen und erforscht, was genau das Computerspielen so spannend macht. Das gewonnene Wissen soll dabei helfen, Lernplattformen noch attraktiver zu machen. Das selbst entwickelte „Grumpy Trumpy Mobile Game“ war ein Versuch in diese Richtung, bei welcher das Thema „Ausgrenzung“ durch den Versuch eine Mauer zu bauen in ironischer Weise thematisiert wird.
Hier ein Video von dem Spiel „Gumpy Trumpy“: https://www.youtube.com/watch?v=3nBiRxsH7V4 

 

 

Ist Leben auf Exoplaneten möglich?

Exoplaneten war das Thema bei Monika Lendl

Monika Lendl ist Astronomin und Astrophysikerin und forscht am Institut für Weltraumforschung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Im Weltall gibt es Milliarden und Abermilliarden an Sonnen, die von Planeten umkreist werden. Monika beschäftigt sich in ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit mit Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, den sogenannten Exoplaneten. Sie betreibt Grundlagenforschung im Bereich der Astrophysik und wertet unter anderem Teleskop-Daten aus, die von einer Sternwarte in Chile aufgenommen werden. Aus den Datenmengen werden physikalische Daten herausextrahiert und dabei die eine oder andere Entdeckung gemacht: z.B ein Gasriese der 10 mal so groß ist wie die Erde.

 

 

Wie können Krankheiten aus der Ferne diagnostiziert werden?

Markus Falgenhauer spricht über Telemedizin

Markus Falgenhauer hat Elektrotechnik studiert und arbeitet am Austrian Institute of Technology in Graz. Er beschäftigt sich mit dem Thema Telemedizin.

Als Forschungsgegenstand hatte er ein System mitgebracht, welches eine Übertragung von medizinischen Daten vom Patienten zum Arzt bzw. zur Ärztin über eine Datenbank ermöglicht. Dieses System ist auch für technisch ungeübte Personen ausgelegt. Wenn man eine Chipkarte an das Smartphone hält, wird automatisch eine App gestartet. Das Smartphone muss dann nur mehr an das Blutdruckmessgerät gehalten werden und die Daten werden automatisch an eine Datenbank übertragen. Ärzte und Ärztinnen haben so die Möglichkeit aus der Ferne Daten abzurufen. Wenn das System Werte aus der Norm registriert, schlägt das System Alarm und die behandelnden Ärztinnen und Ärzte können den Verdachtsmomenten nachgehen.

Februar 23rd, 2017

Posted In: Rückblick

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fti…remixed Speeddating im Rahmen der FIT Studien-Informationstage

Am Dienstag, den 31. Jänner 2017 fand ein fti…remixed Speeddating im FH Technikum Wien statt. 30 Schülerinnen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren hatten die Möglichkeit vier Expertinnen kennenzulernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

Schülerinnen beim fti…remixed Speeddating bei den FIT Studien-Informationstagen

Welche Forscherinnen beim Speeddating mitgemacht haben erfährst du hier:

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Februar 3rd, 2017

Posted In: Rückblick

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Doce Talks Graz

fti…remixed Speeddating im Rahmen der Codeweek

 

Am Dienstag, den 18. Oktober fand ein fti…remixed Speeddating an der Technischen Universität Graz statt. 45 Schülerinnen und Schüler des BORG Dreierschützengasse aus Graz hatten die Möglichkeit, fünf ExpertInnen kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

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Bei der Veranstaltung „Code Talks“ drehte sich alles rund um Berufsbiler im Bereich Codierung. Da die Jugendlichen den Informatik-Zweig ihrer Schule besuchen und viele SchülerInnen einen Beruf in der IT-Branche anstreben, war das Speeddating umso spannender. Folgende ExpertInnen stellten sich den Fragen den SchülerInnen:

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Oktober 20th, 2016

Posted In: Berufsbilder, IKT, Informationstechnologien, Schule, Themen, Veranstaltungen

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Speeddating Fairversity

fti…remixed Speeddating in Wien

 

Am Dienstag, den 11. Oktober fand eine fti…remixed Dialogveranstaltung im Museum für angewandte Kunst in Wien im Rahmen der Karrieremesse fair.versity statt. 50 Schüler und Schülerinnen der AHS Reinprechtsdorferstraße und der AHS Rahlgasse hatten die Möglichkeit, ExpertInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen kennen zu lernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

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Oktober 20th, 2016

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Mittersill fti-Speeddating

fti…remixed Speeddating in Mittersill

Am Donnerstag, den 15. September fand erstmals in Mittersill (Salzburg) in Kooperation mit der Initiative „Begabung entwickelt Region und Gemeinde“ (BeRG) ein Speeddating zu Forschungsthemen statt. 40 Schüler und Schülerinnen der BORG Mittersill hatten die Möglichkeit, ExpertInnen aus unterschiedlichen Fachrichtungen kennenzulernen und sie über ihren Berufsweg und Arbeitsalltag zu befragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)
Konzept u. Moderation: Victoria Matejka und Irmgard Hitthaler (PlanSinn)

SchülerInnen des BORG Mittersill beim fti…remixed Speeddating

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Konzentriert hörten die Jugendlichen den geladenen ExpertInnen zu, informierten sich über Ausbildungsmöglichkeiten und fragten nach Praktikumsplätzen.

 

Folgende ForscherInnen stellten sich den Fragen der SchülerInnen:

Werner Meissner und Matthias Metelka (Praktikant) beim fti...remixed Speeddating

Werner Meissner und Matthias Metelka (Praktikant) beim fti…remixed Speeddating

Werner Meissner, Geschäftsführer von Meltro Produktentwicklung GmbH in Leogang und HTL Lehrer, ist gemeinsam mit dem Praktikanten Matthias Metelka zum fti…remixed Speeddating gekommen. Bei ihnen stand das Thema Mechatronik im Zentrum – die Verbindung von Mechanik und Elektronik. Sie erzählten, welche Produkte bei Meltro wie entwickelt werden. Mitgebracht hatten sie einen Prototyp für eine Sturzerkennungs-App: Ein Armband ist mit einem Bewegungsmelder versehen, das Stürze erkennen kann. Ein Notsignal kann dann über GPS an ein Handy versendet werden. Somit wird die Rettungskette in Gang gesetzt. Zu Meltro kommen Kunden, wenn sie eine Idee haben, aber nicht wissen wie sie diese umsetzten können. Meltro unterstützt sie dabei erste Prototypen zu entwickeln.

 

 

 

 

 

Der Weltraum ist das Thema bei Nina Sejkora

Der Weltraum ist das Thema bei Nina Sejkora

Nina Sejkora kam eigens von Graz angereist um beim fti…remixed Speeddating dabei zu sein. Bei ihr dreht sich alles um das Thema Weltraum. Seit einigen Jahren ist sie Mitglied des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF) in Innsbruck. Sie studiert an der Karl-Franzens Universität und an der Technischen Universität Graz im Master „Space Sciences and Earth from Space“. Zum Speeddating brachte sie ein Stück Stoff des Aouda – Raumanzuges mit. Dieser Raumanzug wurde vom Österreichischen Weltraum Forum für Weltraumsimulationen auf der Erde entwickelt. Nina Sejkora erzählte den SchülerInnen, wie wichtig das Training auf der Erde für zukünftige Weltraumexpeditionen ist. Abläufe müssen gut einstudiert werden, um etwa Kontaminierung von Bodenproben zu verhindern. Alle Geräte müssen mit extra großen Druckknöpfen versehen werden, damit die AstronautInnen und KosmonautInnen sie mit ihren klobigen Handschuhen auch bedienen können. Nina Sejkora rief alle Jugendlichen auf, ein Praktika beim Österreichischen Weltraum Forum zu machen, egal ob SchneiderIn, InformatikerIn oder WetterexperteIn, viele Expertisen sind willkommen.

 

 

 

 

Spannende Gespräche mit Helmut Biberger

Spannende Gespräche mit Helmut Biberger

Bei Helmut Biberger tauchten die Schüler und Schülerinnen in die Welt der nachhaltigen Stromerzeugung ein. Biberger hat zunächst die Lehre als technischer Zeichner abgeschlossen und danach in der Abendschule den Abschluss für Maschinenbau an der Höheren Technischen Lehranstalt (HTL) gemacht. Jetzt ist er Leiter der Kraftwerksgruppe Kaprun-Salzach der VERBUND Hydro Power GmbH. Auch international hat er spannende Berufserfahrung gesammelt, etwa bei Wasserkraftwerken in der Türkei. Anhand einer kleinen Model-Düsennadel zeigt Herr Biberger wie man die Wassermenge in den Turbinen reduzieren oder erhöhen kann je nachdem, in welche Position man sie bewegt. Durch Wasserkraft wird grüner Strom im Oberpinzgau produziert.

 

 

 

 

 

Manuel Huick spricht über senseMANAGEMENT

Manuel Huick spricht über senseMANAGEMENT

Manuel Huick hat den Elektrotechnikzweig der HTL Saalfelden besucht. Nach einem kurzen Stopp als Programmierer bei einem Salzburger Unternehmen ist er 2012 zu Hagleitner nach Zell am See gekommen. Dort ist er Projektkoordinator für Hagleitner senseMANAGEMENT. Er kümmert sich um die Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der Innovationen von Hagleitner. Durch senseMANAGEMENT können Füllbestände und Nutzungsdaten von Waschraum- und Desinfektionsspendern zentral abgerufen und verwaltet werden. Die Spendersysteme (zB. Seifenspender) sind mit einem Funksystem ausgestattet, das jede Spenderbetätigung und den Batteriestatus drahtlos an die EDV Schnittstelle übermittelt. Eine eigens entwickelte Software ermöglicht es, die erhaltenen Daten pro Raum und Bereich auszuwerten. Das spart Zeit und Arbeitseinsatz.

 

 

 

 

Stephan Tischler sprach zum Thema "intelligente Verkehrssysteme"

Stephan Tischler sprach zum Thema „intelligente Verkehrssysteme“

Stephan Tischler forscht am Institut für Infrastruktur an der Universität Innsbruck. Er beschäftigt sich mit intelligenten Verkehrssystemen. Nach dem Studium der Raumplanung und Raumordnung an der TU Wien war er 10 Jahre lang Projektleiter von großen Verkehrsinfrastrukturprojekten im In- und Ausland. So war er drei Jahre bei der Eisenbahnverbindung über den Karakorum (Gebirge zwischen Pakistan, Indien und China) involviert, als auch beim neuen Semmering-Basistunnel. Spannend findet er die Wechselwirkung zwischen räumlichen Strukturen, Mobilität und den sich dadurch ergebenden verkehrlichen Aspekten in alpinen Regionen.

 

 

 

 

 

Geoinformatik war das Thema bei Constanze Rak

Naturraum Management war das Thema bei Constanze Rak

Constanze Rak ist für die Österreichischen Bundesforste AG in Mittersill tätig. Bei ihr erfuhren die SchülerInnen, was hinter dem Begriff „Naturraum Management“ steht. Constanze Rak ist Biologin, ausgebildete Tierpflegerin und beschäftigt sie sich mit der Konzeption, Planung und Umsetzung von Projekten im Bereich Naturschutz. Ein spannendes Themenfeld, das die Jugendlichen bei ihr kennen lernen konnten, ist die Geoinformatik. Hier werden geografische Koordinaten bestimmte Informationen zugeordnet. Wälder sind beispielsweise in Farbcodes unterteilt, die jeweils eine unterschiedliche Bedeutung haben, etwa ob es sich um einen alten oder jungen Waldbestand handelt. Am Smartphone konnten die Jugendlichen sich gleich reinklicken und mehr über das Thema „Naturraum Management“ erfahren.
Nach den sechs Speeddating-Runden fand noch eine Bonusrunde statt. Die Jugendlichen konnten frei entscheiden, welche Expertin oder welchen Experten sie noch einmal besuchen möchten und hatten die Möglichkeit, Fragen den ExpertInnen zu stellen, die im Laufe des Speeddatings aufgetaucht sind. Schnell entschlossen bewegten sie sich zum gewählten Tisch und tauchten noch einmal in ihr Lieblingsthema ein.

 

 

 

Am Schluss wollten wir natürlich wissen, was sich die Jugendlichen mitnehmen konnten und welche Fragen sie gestellt haben. Einige waren beispielsweise von der Raumfahrt angetan und erstaunt, dass eine mögliche Marsexpedition wohl noch in diesem Jahrhundert stattfinden wird. Andere Jugendliche wollten wissen, wie viele Menschen in Österreich mit Energie aus Wasserkraft versorgen können. „Ich habe alles sehr interessant gefunden, es war voll cool, ich habe es mir nicht so toll vorgestellt!“, sagte eine Schülerin.

 

 

Zwei Jugendliche wissen bereits konkret, dass sie einmal im Bereich Forschung und Entwicklung tätig sein werden. Die Bereiche Informatik, Mathematik und Physik finden sie besonders spannend. Andere sind noch unentschlossen.

Auch von den ForscherInnen und ExpertInnen wollten wir wissen, in welchem Alter sie die Leidenschaft für ihren Fachbereich entdeckt haben. Herr Meissner wusste es bereits mit 14 Jahren, das Reparieren von Motorrädern brachte ihn zur Mechatronik. Frau Sejkora und Herr Tischler begeisterten sich zwischen 16 und 17 Jahren für ihren Fachbereich und Herr Biberger entdeckte die Leidenschaft für die Energieerzeugung etwas später, mit 23 Jahren, im Zuge seiner Berufstätigkeit.

Einen Tipp wollten die ExpertInnen den SchülerInnen am Schluss mitgeben: „Nutzt die Gelegenheiten, die euch geboten werden!“

September 22nd, 2016

Posted In: Erneuerbare Energien, ForscherInnen-Speeddating, Frauen in der Forschung, IKT, Informationstechnologien, Mobilität, Mobilität, Rückblick, Weltraum

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fti…remixed Speeddating mit ForscherInnen und EntwicklerInnen

Am Dienstag, 7. Juni, dem 1. Tag der dreitägigen IMAGINE16 Konferenz in Innsbruck, in Kooperation mit der Plattform ECSEL – Hochtechnologie Made in Austria (Electronic Components and Systems for European Leadership – Austria), hatten  Schülerinnen und Schüler der IT-HAK Imst und der HTLinn Anichstraße die Chance, ForscherInnen und EntwicklerInnen aus renommierten Unternehmen kennen zu lernen und sie über ihren Bildungsweg, ihre Arbeit und ihren Forschungsalltag auszufragen.

Projektleitung: Christa Bernert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)
Konzept u. Moderation: Victoria Matejka und Irmgard Hitthaler (PlanSinn)

Marco Gavagnin beim fti…remixed Speeddating bei der IMAGINE16

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Treffen zwischen SchülerInnen und ForscherInnen waren kurzweilig, denn pro Dialog-Station sind bei einem fti…remixed Speeddating etwa zehn Minuten Zeit. In dieser Zeit konnten die SchülerInnen sechs ExpertInnen aus dem Fachbereich Informations- und Kommunikationstechnologie kennenlernen. Die Diskussionen reichten dabei von Softwareentwicklung, Leiterplattenentwicklung, der richtigen Studienwahl, Statistik, bis hin zu Drohnentechnologie.

Folgende ForscherInnen stellten sich den Fragen der SchülerInnen:

 

Peter Caldera im Gespräch mit den Jugendlichen

Peter Caldera im Gespräch mit den Jugendlichen

 

Peter Caldera studierte Nachrichtentechnik an der TU Graz und arbeitet bei Intel Austria als Head of System Verification for Communication Products in Villach.
Als symbolischen Gegenstand für seine Forschertätigkeit brachte er ein Gateway mit: Ein Breitbandmodem (High Speed Digital Subscriber Line – VDSL), das noch nicht am Markt erhältlich ist. Peter Caldera thematisierte mit den Jugendlichen, welche Aufgaben und Schwierigkeiten dabei entstehen, ein solches Breitbandmodem zu entwickeln. Die Technologie dient zur sicheren Kommunikation zwischen unterschiedlichen Systemen bzw. Domains. Am Smartphone zeigte er den SchülerInnen einen Videoclip über die Intel Lichtshow mit 100 Drohnen. Vier Piloten steuerten mit Hilfe von Intel-Rechnern die mit LED Leuchten versehenen Drohnen. Ein Orchester begleitete live das Ballett.

 

 

 

 

Nathalie Vollert sprach zum Thema Statistik

Nathalie Vollert sprach zum Thema Statistik

Nathalie Vollert von der Firma Carinthian Tech Research AG (CTR) studierte technische Mathematik und Datenanalyse mit Vertiefung auf Statistik an der Universität Klagenfurt. Sie sieht sich als Statistikerin eher als eine Exotin in der technischen Forschung. Nicht desto trotz ist ihre Expertise sehr wichtig.
Mitgebracht hat sie einen kleinen und einen noch viel kleineren Scanner. Frau Vollert erklärte, ein neues Gerät, in dem Fall der winzige Scanner, wird in der Produktentwicklung erst am Computer simuliert. Durch die Daten, die in technischen Simulationen gewonnen werden, eruiert sie, wie das Modell aussehen muss, um allen Parametern zu entsprechen. Damit zum Beispiel der winzige Scanner die selben Fähigkeiten hat, wie das größere Vorgängermodell.

 

 

 

 

 

 

 

 

Markus Puff und Johann Pichler von Epcos OHG

Markus Puff und Johann Pichler von Epcos OHG

Markus Puff und Johann  Pichler arbeiten bei der Epcos OHG, im Bereich Produktentwicklung. EPCOS ist ein Unternehmen der TDK Group und ist ein Hersteller von elektronischen Bauelementen, Modulen und Systemen.
Sie stellen Elemente aus vielschichtigen Keramikteilen her mit deren Hilfe Plasma entsteht, auch der 4. Aggregatszustand genannt. Moleküle aus der Luft werden umgeformt, die Elektronen werden freigesetzt und so in eine neue Energieform verwandelt. Die SchülerInnen konnten dieses Plasma durch kleine lila Blitze erkennen. Diese neue Erfindung wird dazu benutzt Oberflächenstrukturen zu verändern oder auch um Wunden zu desinfizieren. Außerdem haben die beiden Experten verschiedene Keramikelemente mitgebracht, die zeigten, wie sie in den unterschiedlichen Forschungsstadien aussahen und wie sie sich mit der Zeit entwickelten.

 

 

 

 

Andrea Leitner spraach zum Thema Softwareentwicklung

Andrea Leitner spraach zum Thema Softwareentwicklung

Andrea Leitner hat an der Universität Graz Softwareentwicklung studiert und ihr Doktorat der Technischen Wissenschaft abgeschlossen. Nun arbeitet sie in diesem Bereich bei AVL List GmbH. Bei AVL werden Autos getestet. Auch hier wird das neue Objekt erst simuliert, ein Modell gebaut und anschließend getestet. Frau Leitners Tätigkeit ist die Entwicklung der Software, die die neuen Modelle bestmöglich testet. Für sie ist der Bereich Softwareentwicklung ein sehr spannender, da er in so gut wie jedem technischen Forschungsbereich gebraucht wird und ihre Arbeit daher sehr vielseitig sein kann. Frau Leitner ist zudem ehrenamtlich bei FEMtech tätig, einer Initiative des bmvit, die Frauen in Naturwissenschaft und Technik fördern und unterstützen.

 

 

 

 

 

Siegfried Krainer sprach über Drohnenentwicklung

Siegfried Krainer sprach über Drohnenentwicklung

Siegfried Krainer hat die HTL für Flugtechnik besucht und daraufhin das Physikstudium an der TU Graz abgeschlossen. Nach mehreren Jahren Berufserfahrung hat er am AIT – Austrian Institute of Technology seine Dissertation im Bereich Biosensorik und Molekularbiologie verfasst. Heute arbeitet Siegfried Krainer beim Unternehmen Infineon Technologies Austria AG und ist seit 2013 auch in der Lehre tätig und lehrt am MCI Innsbruck und an der FH Villach. Seine Forschungsfelder liegen im Bereich Leistungselektronik, Mechatronische Systeme, Automatisierungstechnik und Elektrodynamik.
Zum fti…remixed Speeddating brachte Siegfried Krainer eine Drohne mit und verdeutlichte anhand dieser, welche Soft- und Hardware in diesem Produkt stecken. Von Robotik über Schalt- und Softwareentwicklung, Chipkarten, Antikollisionssysteme und vielem mehr. Er sprach aus seinem Berufsalltag und erklärte dass vor allem große Technologieunternehmen Geld in die Forschung investieren um neue Kenntnisse und mehr Wissen zu generieren.

 

 

 

 

 

Marco Gavagnin im Gespräch mit den Jugendlichen

Marco Gavagnin im Gespräch mit den Jugendlichen

Marco Gavagnin studierte Chemie in Padua und schrieb seine Dissertation am Institut für Festkörperelektronik der Technischen Universität Wien (TU). Marco Gavagnin arbeitet bei Austria Technologie & Systemtechnik als Technologie-Früherkenner. Er identifiziert neue Technologien und evaluiert ihre Brauchbarkeit für das Unternehmen.

Als Anschauungsbeispiel hatte er Leiterplatten mitgebracht. Dabei wurde ersichtlich wie sich die Leiterplatten im Laufe der Zeit entwickelt haben und mittlerweile so klein sind, dass sie in ein Handy reinpassen.

 

 

 

 

 

Nachdem der Gong zum letzten Mal erklungen war und die SchülerInnen und ForscherInnen sich gegenseitig kennengelernt hatten, wollten wir natürlich wissen, was denn alles gesprochen und erfahren wurde.

Nicht nur Fragen zu den jeweiligen Forschungsobjekten und Forschungsbereichn wurden gestellt, sondern auch zum Arbeitsalltag der teilnehmenden ForscherInnen und EntwicklerInnen. Teils wollten die Jugendlichen wissen, wie denn das Arbeitsumfeld und die Zusammenarbeit mit KollegInnen aussieht, wieviel bestimmte Produkte kosten und wo welche Produkte im Konkreten angewendet werden. Ebenso wollten die SchülerInnen wissen, an welchen Zukunftsideen aktuell geforscht wird und welche praktischen Anwendungsmöglichkeiten bestehen.

 

 

 

 

Thematisiert wurde der Unterschied von der Arbeit in der Industrie und in der Forschung. Wobei ein Jugendlicher bereits jetzt weiß, dass sein Weg in die Forschung führen wird.

Einen Lieblingstisch zu benennen war nur schwer möglich, da an allen Thementischen unterschiedliche Themenbereiche angeschnitten wurden und Spannendes erfahren werden konnte.

Selbst die ForscherInnen haben im Alter von 18 Jahren noch nicht gewusst, wohin sie ihr Weg einmal führen wird. Marco Gavagnin hat in seiner Schulzeit selbst Events mit ForscherInnen besucht, doch leider war der Austausch damals nicht so interaktiv wie das fti…remixed Speeddating.

Am Schluss rief Siegfried Krainer die SchülerInnen auf stets kritische Fragen zu stellen, denn nur so können Entwicklungen vorangetrieben werden und „Technik die Welt verändern“.

Juni 16th, 2016

Posted In: Berufsbilder, ForscherInnen-Speeddating, Forschungsgegenstände, Frauen in der Forschung, IKT, Informationstechnologien, Rückblick

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