Wissenschaftskommunikationsplattform für Jugendliche
 

Am 30.5.2011 wurden wir, 3 in weiße Kittel gehüllte Jugendliche, durch das Labyrinth des AKH’s von Frau Dr.Veronika Schöpf geführt. Nach dem absolvierten Mathematikstudium verschlug es sie dann doch ins Gebiet der Gehirnforschung. Sehr anschaulich und verständlich erklärte sie uns Begriffe wie funktionelle Magnetresonanztomographie und dass die Magnetfeldstärke in Tesla gemessen werden. Dies wurde nach dem Erfinder Nikola Tesla benannt. Ein MRT besitzt ein eigenes Magnetfeld, welches unsere Wasserstoffmoleküle ausrichtet und misst, wie lange sie brauchen um „zurückzuschnallen“. Angezeigt wird das Ergebnis in lauter Grauwerten. Die Haut und die Muskeln werden weiß und die Bänder schwarz dargestellt. Veronika Schöpf beschäftigt sich nicht nur mit Gehirnforschung, sondern auch mit dem Geruchssinn. Untersuchen haben ergeben, dass der Geruch von männlichem Angstschweiß die Risikobereitschaft von Frauen hemmt. Ebenso, dass der weibliche Zyklus Einfluss auf den Geruchsinn und des Annäherungs- und Vermeidungsverhalten hat.

Später durften wir bei einer fetalen Untersuchung zu schauen sowie einen Riechtest machen.

Der Besuch war nicht nur spannend und interessant, sondern auch , wie schon erwähnt äußerst informativ und sehr nett gestalten

Vielen herzlichen Dank an Frau Dr. Veronika Schöpf.

Juni 6th, 2011

Posted In: fti-Matches, Mira Schaupper, Veranstaltungen

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Energieforschung – Besuch des Joanneum Research Graz

Am Montag, dem 23. Mai 2011, besuchte eine Gruppe – bestehend aus fti-Scouts und forschungsinteressierten Jugendlichen aus Wien & Graz – gemeinsam 3 Forscher der Abteilung Energieforschung am Institut Resources des Joanneum Research in Graz.

Unser Besuch begann im Besprechungszimmer, wo wir von Mag. Maria Hingsamer empfangen wurden. Zuerst stellte sie uns das Joanneum Research vor – dies ist außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit derzeit rund 430 Mitarbeitern (davon ein Drittel Frauen). Danach erfuhren wir über Projekt „Energiegewinnung aus Mikroalgen“ an dem sie derzeit arbeitet und schließlich bekamen wir in einer offenen Fragerunde Antworten auf unsere Fragen sowie einen Einblick in das Berufsleben einer Forscherin/eines Forschers. Aus den vielen Fragen entwickelte sich schließlich eine interessante Diskussion über den schwierigen Umstieg auf erneuerbare Energien und ölhaltige Mikroalgen – sind das die Treibstoffe der Zukunft?

Nun wissen wir zum Beispiel, dass das weltweite Energiesystem auf Fossilenergie ausgerichtet ist und dass ölhaltige Mikroalgen chemisch zerstört werden müssen um an das Öl im Inneren zu gelangen. Und wusstet ihr schon, dass der Dieselmotor ursprünglich für Pflanzenöl gedacht war?

Fazit dieses sehr aufschlussreichen Gespräches: Unsere heutige Gesellschaft muss anfangen, unabhängig von fossiler Energie zu leben und dem Wort ‚Energiesparen‘ keine negativen Assoziationen mehr zu zuordnen. Schließlich kann man auch Energie sparen ohne auf Komfort zu verzichten: das Auto stehen zu lassen und kurze Strecken zu Fuß gehen tut nicht weh, hält uns fit, spart Energie und schont die Umwelt!

Kurz darauf wechselte der Ansprechpartner, nun berichtete uns Herr Maximilian Lauer von seiner Tätigkeit in den 30 Jahren Forschung. 1995 war es möglich ganz Österreich mit erneuerbarer Energie zu versorgen. Jedoch gäbe es große Einschränkungen im Landschaftsbild sowie in der Ernährung. Wir müssten weniger Fleisch konsumieren. Heutzutage, gegen die Meinung einiger Forscher meint er, dass es nur nicht ziemlich schwer bis gar nicht möglich sei.

Wir erfuhren, dass es im Amazonien sehr fruchtbare Erde gibt und dies wahrscheinlich von der dort im Boden lagernden Holzkohle verursacht wird. Darüberhinaus erzählt er uns von den Emissionskataster, welche einen wesentlichen Teil zum heutigen Informationssystem beitrugen und zum besseren Verständnis von Auswirkung, Ausbreitung und Ursachen der Umweltverschmutzung verhelfen.

Danach führte er uns noch durch Räume des Labors. Sehr interessant fand ich, den Satelliten, welcher Hochvakuum enthielt, mit dem sie testen wollen ob darin Leben im Weltall entstehen kann. Zuletzt besuchten wir noch MSc. David Neil Bird, ein früherer Ölsucher aus Kanada, welcher sogar auch bei dem Film „Humus – die vergessene Klimachance“ mitwirkte.

Wir danken, für diesen sehr informativen, lustigen und spannenden Besuch und guten Einblick in die Welt der Energieforschung.

Bericht: Isabel Lesjak und Mira Schaupper

Mai 25th, 2011

Posted In: Erneuerbare Energien, Mira Schaupper

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Einblick ins Labor (:

Jungforscher beim Erforschen


Kleiner Reinraum im Labor

Verschieden beschichtete Materialien

Mit Hilfe von diesen Scheiben werden Gegenstände beschichtet (:


Und in dieses Gerät wird beschichtet. Das zubeschichtende Objekt kommt ins Innere und an in die Türe (Bild rechts) die Scheiben von vorhin






Ein interessanter und spannender Ausflug! (:

Falls du Fragen hast, einfach einen Kommentar hinterlassen (;


Mai 17th, 2011

Posted In: Rückblick 2009-2010

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Green forever – Zahlen & Fakten

Wir müssen eine kluge Kombination aus Wirtschaftlichkeit, Umwelt- und sozialer Verträglichkeit zu finden, um unseren Planeten den nachfolgenden Generationen beruhigt übergeben zu können. Bis 2025 hat sich Europa als Ziel gesetzt, den CO2 Ausstoß um 34 Prozent zu reduzieren. (London strebt sogar 60% an.) Vor allem Frankreich und Großbritannien an der Sicherung der Nachhaltigkeit.

Am meisten verbrauchen die Städte Energie (75% der weltweit eigesetzten Energie) und verursachen 80% der Treibhaushausemissionen. Dazu muss man aber auch sagen, dass mehr als die Hälfte aller Menschen in Städten wohnen, 2050 sollten es sogar um die 70% sein.

Elektromobilität wäre doch ein Schlüsselfaktor für ein besseres Leben in der Zukunft. Jedoch wird es erst zu einer zukunftweisenden Technologie, wenn ein tragfähiges Energiekonzept dahintersteht.

Der Verkehr verbraucht 20 – 25% der Energie und der Co2 Ausstoß ist stark steigend. Zentralisierung von Einkaufs und Arbeitsplätzen abseits der Wohnorte könnte auch ein Grund dafür sein. Natürlich verursachen die Fahrzeuge, neben Luftverschmutzung, Lärmbelästigung auch Stau etc. ( Ein 100km langer Megastau in China 201 dauerte ganze 4 Tage!)

Zurück zu den Elektroautos, in Deutschland sollen bis zum Jahr 2020 1 Million solcher Fahrzeuge unterwegs sein, in der USA bereits 2015. Natürlich muss man noch sehr viel planen und bauen, z.B.: Park- and – Load Plätze, mehr Windparks, Solarthermie, Photovataik. Es wäre der Beginn des „neuen Stromzeitalters“.

Zuletzt will ich noch kurz das Thema „Gebäude“ anschneide. Diese sind, genauso wie der zuvor erwähnte Verkehr, extrem energiehungrig. (40% des Primärenergieberverbrauchs1% des Treibhausgas verantwortlich) Man könnte dies mit der Optimierung der Haustechnik und Beleuchtung reduzieren.

Innovative Techniken bieten also eine breite Palette von Möglichkeiten, um die Visionen eines nachhaltigen besserem Lebensstandard zu entwickeln und umzusetzen.

Quelle: hi!tech – Innovationsmagazin

April 6th, 2011

Posted In: Mobilität, Scouts

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